FAQ 3

F:

Sind die Partikel gesundheitsgefährdend? Welche Ergebnisse ergab das toxikologische Gutachten? Und von wem wurde es durchgeführt?

A:

Die humantoxikologische Bewertung durch den vereidigten und zertifizierten Sachverständigen, Fa. ATC – Angewandte Tox-Consult GmbH, Krefeld, kommt auf Basis der vorliegenden Analysen zu dem Ergebnis, dass vom Partikelniederschlag aus dem Schornstein des Heizkraftwerks Wedel kein relevantes Risiko ausgeht und zu keiner Zeit bestanden hat. Sowohl die Umgebung der Anlage als auch die Bewohnerinnen, Bewohner und die Kinder des anschließenden Wohngebietes sind durch den Auswurf keinen gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt. 

Die vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) beauftragten Sachverständigen

Fa. GBA (Analyse der Partikel des Auswurfes im Juli 2017) und

Fa. ATC (humantoxikologische Bewertung der Analysen)

haben nachgewiesen, dass eine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner des Kraftwerks durch den Partikelniederschlag nicht zu erwarten ist.

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Eine humantoxikologische Bewertung im März 2018 von Dr. Joachim Haselbach, der als Fachtoxikologe der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie (DGPT) und Eurotox Registered Toxicologist (ERT) über das erforderliche Expertenwissen auf diesem Gebiet verfügt, hat ergeben, dass die Stoffe, die im Partikelniederschlag des Heizkraftwerks Wedel gefunden wurden, nicht gesundheitsschädlich sind. Negative gesundheitliche Folgen entstehen weder durch Hautkontakt noch bei einem Kontakt mit Schleimhäuten oder Augen. Auch ein Verschlucken der Partikel gefährdet nicht die Gesundheit. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kindern bestehen keine Risiken durch den Partikelniederschlag. Auch die Ergebnisse der im Auftrag der Stadt Wedel durchgeführten Untersuchung des Spielsandes auf den Spielplätzen Ginsterweg und Brombeerweg wurden bei der humantoxikologischen Betrachtung berücksichtigt. Auch diese Untersuchungen haben ergeben, dass keinerlei Gefahr durch den Partikelauswurf besteht.

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