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Gute Aussichten für die Hamburger Fernwärme durch neue Hotels

Der Tourismus boomt in Hamburg. Mehr als 13 Millionen Gäste kamen im letzten Jahr in die Hansestadt, mit stark steigender Tendenz. Immer mehr neue Hotels öffnen ihre Türen, allein zehn waren es in 2017. In diesem Jahr sind 17 Eröffnungen geplant. Die Wärmeversorgung ist für die meisten schon entschieden: 20 von 34 neuen Hotels sind oder werden mit Fernwärme versorgt. Nicht nur für die Hotels eine günstige Lösung, sondern auch für das Klima.

Hamburg zieht an. Dass Hamburg attraktiv ist, wissen nicht nur die Hamburger. Touristen strömen in die Stadt, seit Jahren schon. Im Sommer 2017 schaffte es die Hansestadt in der Rangliste von 140 Städten des britischen Nachrichtenmagazins „The Economist“ als einzige deutsche Metropole unter die Top 10 der lebenswertesten Städte. In der Liste rangieren regelmäßig Topstädte wie Melbourne, Vancouver und Wien. Und erst zu Beginn des Jahres 2017 setzte die New York Times in ihrer Liste der 52 Orte, die man 2017 gesehen haben sollte, Hamburg auf Platz 10. Und der Reiseverlag Lonely Planet listete Hamburg 2018 erneut unter den Top 10 der attraktivsten Urlaubsziele.

Der Tourismus-Boom in Hamburg hält an

Zum 15. Mal in Folge konnte sich Hamburg 2017 über einen neuen  Tourismusrekord freuen. Mehr als 13 Millionen Gäste kamen in diesem Jahr. Damit hat Hamburg das stärkste Wachstum unter den Metropolen in Deutschland. Unter den Gästen immer mehr US-Amerikaner; den stärksten Anteil stellen allerdings Chinesen mit 30 Prozent Zuwachs. Für Hamburg ist der stetig wachsende Besucherstrom mittlerweile ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Rund 100.000 Arbeitsplätze hängen an der Tourismusbranche.

Aber es sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die die Menschen anziehen. Hamburg bietet auch ein starkes wirtschaftliches Umfeld, das durch Hafen, Handel und industrielle Produktion geprägt ist. Das ist nicht nur das richtige Klima für etablierte Unternehmen, sondern auch für die wachsende Zahl an Neugründungen und Startups.

Drei Dutzend neue Hotels 

Blog-Beitrag: Hamburgs Büro-Stadt City Nord im Wandel

Hamburg verzeichnet nicht nur einen Bauboom bei Wohnungen, sondern auch bei Hotels. Allein 2016 und 2017 kamen 14 neue Hotels, mit einer Kapazität von 3.700 Betten dazu. Für 2018 und Folgejahre sind weitere 20 Neue in Planung.

Darunter sind zum Beispiel renommierte Fünf-Sterne-Häuser, wie das Frasers Suite in der denkmalgeschützten früheren Oberfinanzdirektion am Rödingsmarkt oder das mit Spannung erwartete Grand Hotel The Fontenay an der Alster, das im Frühjahr 2018 seine Türen öffnen will. Insgesamt reicht die Palette der Hotel-Kategorien von drei bis fünf Sterne.

Fernwärme nahe liegend

Das Verlegen der Fernwärmeleitungen in Hamburg

Das Verlegen der Fernwärmeleitungen in Hamburg

Die Wärmeversorgung ist für 20 der 34 neuen Hotels naheliegend beantwortet: Zimmer, Suiten und Saunen werden mit Fernwärme beheizt. Den größten Wärmebedarf haben – aufgrund der Anzahl der Zimmer oder des großen Wellnessbereiches – die Vier und Fünf-Sterne-Häuser wie das Westin und das Fontenay mit mehr als 1.000 Kilowatt. Andere – zum Beispiel Drei-Sterne-Häuser – benötigen dagegen lediglich einige hundert Kilowatt. Die Versorgung mit Fernwärme erspart bei der Planung nicht nur den Bau einer eigenen Erzeugungsanlage, sondern bringt auch noch weitere Vorteile.

Bernd Mensing, Direktor des neuen Holiday Inn Hotels in der City Nord, fasst die Vorteile für sein Haus so zusammen: „Es war einfach für uns, uns für die Fernwärmeversorgung zu entscheiden. Die Leitung lag im Prinzip schon vor der Tür; der Platzbedarf für die Hausanlage ist gering und wir müssen uns nicht um Wartung und Versorgungssicherheit kümmern. Wir profitieren außerdem von dem guten Primärenergiefaktor der Fernwärme (0,57 gemäß Gebäudeeinsparverordnung).“

Während die meisten der neuen Hotels in attraktiver City-Lage liegen, liegt das Holiday Inn nicht in Gehweite der typischen Hamburg-Sehenswürdigkeiten. Für Bernd Mensing aber ist die Lage ein klarer Vorteil: „Die City Nord ist ein idealer Standort für ein Hotel. In den Unternehmen im Umkreis arbeiten 30.000 Menschen; es gibt immer mehr Geschäftsreisende, die hier übernachten müssen. Und die Nähe zum Flughafen ist nicht zu unterschätzen: sieben bis zehn Minuten Fahrtzeit ohne den Hamburg-typischen Innenstadtstau ist einfach unschlagbar.“

Holiday Inn – 60 Meter über der City Nord

Das neue HolidayInn

Auch das Holiday Inn am Kapstadtring hat das Zeug dazu, eine Hotel-Ikone zu werden.

Das Gebäude mit der ellipsenförmigen Architektur und der weißen Glasfassade ist schon von Weitem zu erkennen – und ist eine selbstbewusste Architekturaussage in einem Stadtteil, der sich gerade mit stärkerem Anteil von Wohnraum, spektakulärer Architektur und einer neuen U-Bahnlinie radikal erneuert. Mit 60 Metern ist es das höchste Haus in der City Nord und mit 297 Zimmern eines der größten Neubauvorhaben in Hamburg. Die Panorama-Sauna ist im 18. Stockwerk untergebracht – Hamburgs höchste Hotelsauna. Von der später öffnenden Dachterrasse wird dem Besucher der Stadtpark zu Füßen liegen – Alster, Michel und Elbphilharmonie sind in der Skyline.

Die Kunst im Hotel spiegelt das neue Wahrzeichen Hamburg wider: die Elbphilharmonie. Hoteldirektor Bernd Mensing freut sich; er konnte endlich – nach langer Vorbereitungszeit – am 13. Oktober die ersten Gäste begrüßen.

Die Aussichten: noch mehr Wachstum 

Derzeit sieht es ganz danach aus, als ob der Trend weiter anhalten wird. Die Zahl der Touristen steigt weiter. Laut Hamburg Tourismus kamen in 2017 13,3 Millionen Gäste in die Hansestadt – ein Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis 2020 könnten es 18 Millionen Übernachtungen jährlich sein, prognostiziert die Handelskammer.

Grund sind nicht nur Attraktionen wie die neue Elbphilharmonie. Auch die Speicherstadtund das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus, die 2015 in die Liste als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurden, Veranstaltungen wie das Reeperbahn-Festival, die Cruise Days sowie die Dauerbrenner unter den Publikumsmagneten wie der Hafen, das Miniatur-Wunderland und die Musicals sind Grund für einen Besuch in Hamburg. Nicht zuletzt boomt auch die Wirtschaft in der Hansestadt weiter.

Daher sieht es ganz danach aus, als ob der Markt die zusätzlichen Betten auch gut verkraften kann; die Auslastung lag bisher mit 79,6 Prozent vor Berlin und München. Zunehmend gelten Investitionen in Hotelimmobilien als sichere Anlage. Und das heißt natürlich auch: Gute Aussichten für die Fernwärme  – die auch hinsichtlich des niedrigen Primärenergiefaktors für die nächsten Jahre gerüstet ist.

WEITERFÜHRENDE LINKS:

Hamburg Welterbe

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52 Places to Go in 2017 – Platz 10: Hamburg, Germany

 


 

Experte Bernd Mensing

Ich bin seit 20 Jahren im Hotelmanagement – für mich ein sehr abwechslungsreicher Weg. Neben vielen großen Hotelnahmen gehören in Hamburg u.a. die Hotels SAS Plaza, Treudelberg und das Kempinski Hotel Atlantic in meine Sammlung. Als Hoteldirektor war ich über zehn Jahre für das Mercure Hotel Hamburg und Berlin City tätig. Seit drei Jahren kümmere ich mich – zusammen mit meinem motivierten und engagierten Team - als Area & Pre-Opening Manager um die Eröffnung und den Betrieb des Holiday Inn in der City Nord. Privat lebe ich mit meiner Familie bei Hamburg. Ich spiele gerne Rugby und begeistere mich für Musik und Tanz – kann es aber auch in meiner freien Zeit nicht lassen, kreative Ideen und Konzepte – wie zum Beispiel das KAI 10, Deutschlands erstes schwimmendes Eventzentrum, zu entwickeln. Das macht mir einfach Spaß.

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