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Klimafreundliche Ski-WM in Åre läuft

Im nordschwedischen Åre hat die FIS Alpine Skiweltmeisterschaft 2019 begonnen. In den nächsten zwei Wochen werden Hunderte Skirennfahrer und mehr als 120.000 Zuschauer erwartet. Mit Solarmodulen, Elektrofahrzeugen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur trägt Vattenfall seinen Teil zur ersten klimaneutralen Alpinen Skiweltmeisterschaft bei.

Im nordschwedischen Åre bei der Skiweltmeisterschaft 2019

Das erste Mal

Die Veranstalter haben einen umfangreichen Plan ausgearbeitet, um die Umweltbelastung auf ein Minimum zu beschränken. Das bedeutet beispielsweise, dass die Shuttle-Dienste zu und von den Austragungsstandorten ohne fossile Kraftstoffe erfolgen. „Wir gehen davon aus, dass zwei Drittel des gesamten Energie- und Kraftstoffverbrauchs fossilfrei sein kann. In bestimmten Fällen sind aus Gründen der Sicherheit konventionelle Kraftstoffe unverzichtbar, zum Beispiel bei den Rettungshubschraubern. In anderen Fällen, in denen eine komplett fossilfreie Alternative aufgrund des Risikomanagements nicht verfügbar war, haben wir Alternativen gefunden, was den CO2-Fußabdruck ebenfalls verringert. Es ist das erste Mal, dass die Alpine Skiweltmeisterschaft auf diese Weise organisiert wird und wir fühlen uns wirklich als Pioniere“, sagt Riikka Rakic, Head of Sustainability, die für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich ist.

Elektrische Verkehrsmittel

Vattenfall stellt Ladestationen und einen Schnelllader für rund 30 elektrische Audi e-trons sowie zehn elektrische Schneemobile für den Shuttle-Service der Besucher von und zu den Austragungsorten zur Verfügung. Die Skiweltmeisterschaft 2019 in Åre ist nach ISO 20121 zertifiziert, was unter anderem bedeutet, dass die Klimaauswirkungen auf standardisierte Weise erfasst und bewertet werden. Dafür wurden Ziele gesetzt und Aktionspläne aufgestellt, um diese Auswirkungen, angefangen von der Beförderung bis hin zur allgemeinen Müll- und Lebensmittelresteentsorgung, zu reduzieren. Diese Maßnahmen werden schätzungsweise einer Gesamtmenge von 1.000 Tonnen CO2-Äquivalenten entsprechen. „In Zusammenarbeit mit Vattenfall werden wir die noch auftretenden Emissionen kompensieren, z. B. durch den Kauf von CO2-Zertifikaten aus nach dem Goldstandard zertifizierten Projekten für erneuerbare Energien auf der ganzen Welt“, sagt Rakic.

Eigene Stromerzeugung

Lasse Ejeklint, Klimacoach von Vattenfall und Energieexperte, sagt: „Es lohnt sich auf alle Fälle, den Verbrauch von fossilen Brennstoffen bei sportlichen Großereignissen zu reduzieren. Die Solarmodule, die wir beispielsweise auf dem Gebäude im Zielbereich installiert haben, in dem sich die Büros des schwedischen Skiverbands hier in Åre befinden, bleiben dort bleiben und werden noch viele Jahre lang Strom erzeugen. Damit kann das Gebäude in Zukunft den größten Teil seines Energiebedarfs aus eigener Erzeugung decken. Åre hat Vorbildcharakter für künftige Veranstaltungen sein und jeder kann davon lernen“.


Der Beitrag von Vattenfall in Åre:

Solarmodule: 380 qm, Produktion: 37.000 kWh Strom aus erneuerbaren Energien im Jahr

Batteriegroßspeicher: bestehend aus acht Batterien für Elektrofahrzeuge von BMW mit intelligenter Steuerung

Infrastruktur der Ladestationen: Ein Schnelllader und 20 Ladeboxen, um 33 Audi e-trons während der Dauer der Veranstaltung zu laden

Elektrofahrzeuge: ungefähr zehn elektrische Schneemobile und andere elektrisch angetriebene Fahrzeuge



Video:

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