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Die DJs Marco Kruse und Frank Barsch zum CSD

Auf dem Vattenfall Truck wird auch beim diesjährigen CSD Wert auf tanzbare Beats gelegt.

Der CSD (Christopher Street Day) ist eine Demo, die für Akzeptanz und Gleichberechtigung von LGBTI (Lesben, Gays, Bi-, Trans-, Intersexuelle) wirbt. Das ist auch heutzutage nötig, wo sich beispielsweise immer noch jede/r zweite Homosexuelle aus Angst vor Diskriminierung nicht traut, am Arbeitsplatz zu seiner/ihrer sexuellen Identität zu stehen.

Traditionell sind beim CSD die politischen Forderungen nach Akzeptanz und Gleichbehandlung in Musik und gute Laune verpackt. Deshalb wird auch auf dem Vattenfall Truck großer Wert auf tanzbare Beats gelegt. Dafür werden zwei hochmotivierte DJs sorgen: Marco Kruse von Vattenfall Sales in Hamburg und Frank Barsch von der Agentur Compactteam.

Marco Kruse alias DJ Dorian Grey (li.) und Frank Barsch alias DJ Frank Bash werden auf dem Vattenfall Truck beim diesjährigen CSD auflegen

1. Für Euch wird der diesjährige CSD zur doppelten Premiere. Ihr steht nicht nur auf einem „Wagen“ am Mischpult, sondern bildet zusammen auch noch ein neues DJ-Team. Was geht Euch dabei durch den Kopf?

Marco Kruse: Die Parade ist wirklich etwas Besonderes. Ein buntes Meer von zigtausend Menschen bewegt sich, „getrieben“ von den Beats, die von den Wagen schallen. Ich darf einmal quer durch die Berliner Innenstadt den Takt vorgeben – Wahnsinn! Mit neuen DJ-Kollegen an den Decks zu stehen ist immer spannend und inspirierend zugleich. Musikalisch passt es schon mal gut zusammen.

Frank Barsch: Für mich ist es schon der zweite CSD in Berlin und die vierte oder fünfte Parade, bei der ich als DJ mit an Bord bin. Regulär bin ich eher als Club DJ und auf kleinen Festivals zu sehen. Gespannt bin ich immer vor allem auf die Deko der Wagen, den bunten Mix an Menschen und das Soundsystem an Bord. 

2. Wie bereitet Ihr Euch auf das Mega-Event vor?

Marco Kruse: Da wir gut sechs bis acht Stunden auf dem Truck sein werden, brauchen wir nicht nur eine gute Playlist, sondern auch einen Plan wie man die Meute zum Toben bringt. Hier stelle ich mir zusätzlich die Frage, was könnte wohl alles auf dem Wagen passieren und wie würde MacGyver darauf reagieren.D

Frank Barsch: Das Stichwort ist hier Regenschirm oder Sonnencreme? Und des Weiteren versuche ich mich mental schon in die Stimmung auf dem Wagen zu versetzen. Außerdem stöbere ich stundenlang durch Musik um den ein oder anderen Track zu finden, der die Stimmung zum Kochen bringt. 

3. Gibt es einen Vorgeschmack – was wird von Euch beim CSD zu hören sein? Und was muss passieren, dass Ihr nach getaner Arbeit vom Wagen steigt und zufrieden seid mit Eurer Performance?

Marco Kruse: Meine Mixe findet Ihr in der Mixcloud und vielleicht bekommt Ihr noch ein kleines Set zum CSD-Warmup von mir. Wenn ich wenigstens einmal Gänsehaut hatte und der Truck gewackelt hat, dann bin ich glücklich und zufrieden.

Frank Barsch: Musikalisch bewege ich mich zwischen House und Techno, mit Groovigen Beats und Samba Feeling. Wer das vorab schon zu Hause erleben möchte, findet Mixe von mir auf meinem Podcast.

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