Dekontaminations-Arbeiten im Kernkraftwerk Krümmel

Vattenfall wird im Kernkraftwerk Krümmel eine sogenannte Full-System-Decontamination (FSD) der Anlage durchführen. Mit dem System soll die Kontamination des Reaktordruckbehälters, der Einbauten sowie der anschließenden Rohrleitungen soweit wie möglich reduziert werden. Dies bedeutet eine geringere Belastung des arbeitenden Personals und letztlich eine Reduzierung des radioaktiven Abfall-Volumens. Die vorbereitenden Arbeiten zur FSD beginnen am kommenden Montag, den 04.04.2016.

Die FSD arbeitet mit hochwirksamen Chemikalien, die in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb der Rohrleitungen und Behälter die Oberflächenkontamination lösen und über den Spülvorgang auf Filterharzen sammeln. Die Filterharze werden später konditioniert und der Endlagerung zugeführt. Die FSD ist ein Standardverfahren zur Dekontamination, das sich in zahlreichen Druck- und Siedewasserreaktoren weltweit bewährt hat und in Deutschland z. B. bereits in den Kraftwerken Isar 1, Stade und Obrigheim angewandt wurde.

Die Arbeiten dazu wurden in Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde und Gutachtern sowie der Firma AREVA vorbereitet und sollen im 2. Quartal 2016 durchgeführt werden.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Sandra Kühberger, sandra.kuehberger@vattenfall.de
Pressesprecherin, PRA / Media Relations Germany
Telefon: +49 30 8182 2323, Fax: +49 30 8182 2315

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