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Hamburger Wärmewende konkretisiert sich

Gesellschafterversammlung der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH einigt sich auf Südvariante.

Die Gesellschafterversammlung der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH (VWH) hat auf ihrer Sitzung am 15. Dezember 2017 Planungsmittel in Höhe von 6,8 Mio. Euro für das kommende Jahr freigegeben, um die Umsetzung der Südvariante weiter voranzutreiben. Die Nordvariante wird nicht weiter verfolgt. Seit 2016 werden verschiedene modulare Konzepte für eine Hamburger Wärmewende betrachtet und diskutiert. 

Als Teil der Südvariante soll die Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm (MVR) in Hamburg-Altenwerder mit einer neu zu errichtenden Fernwärmesammelleitung Wärme in den Westen der Stadt liefern. Die neue Elbquerung bietet zudem die Möglichkeit, weitere Wärmepotenziale südlich der Elbe an das Fernwärmenetz der VWH anzuschließen. 

„Wir haben auch den Anspruch, dass die Fernwärme der Vattenfall Wärme Hamburg insgesamt möglichst umweltfreundlich erzeugt wird, gleichzeitig müssen aber auch stabile Preise und Versorgungssicherheit für die Kunden garantiert werden. Der Ersatz des Heizkraftwerks in Wedel ist in diesem Umbauprozess nur ein Teilaspekt", erklärt Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH. So will die VWH im Jahr 2025 mit Tiefstack ein weiteres Kohlekraftwerk vorzeitig auf Gas umstellen, um die CO2-Emissionen in der Hansestadt weiter zu reduzieren. „Generell sind wir weiterhin davon überzeugt, dass die Erschließung vorhandener Wärmequellen und deren Anschluss an unser Fernwärmesystem mittelfristig die bestmögliche Lösung für eine zukunftsfähige Versorgung ist. So können die CO2-Emissionen gegenüber der jetzigen Situation nachhaltig gesenkt und ein Beitrag zur Erreichung der Hamburger Klimaschutzziele geleistet werden.", so Wasmuth. 

Keinen Konsens gibt es zwischen den Gesellschaftern bisher zur genauen Ausgestaltung der Südvariante. Insbesondere hinsichtlich der Frage, welche Wärmelieferkosten für die Module vertretbar sind, und welche Preissteigerungen den Kunden zugemutet werden können, sind weitere Gespräche und Untersuchungen erforderlich. Ob es zudem sinnvoll ist, ohnehin vorhandene Wärme auch weiterhin wegzukühlen oder sie künftig nicht doch zu nutzen, ist ein weiterer noch zu klärender Punkt.

Bestandteil der weiteren Planungen der Südvariante ist die Anbindung des Standorts Stellinger Moor an das zentrale Fernwärmenetz. Die Stadtreinigung Hamburg plant dort ein Zentrum für Ressourcen und Energie, in dem aus Biomasse Wärme für den Westen der Stadt erzeugt werden soll. 

Das Heizkraftwerk Wedel (390 MW) aus dem Jahr 1961 soll nach der Umsetzung von Alternativlösungen außer Betrieb genommen werden. Es versorgt heute rund 120.000 Wohneinheiten im Hamburger Westen mit Fernwärme. 

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Karen Kristina Hillmer, karenkristina.hillmer@vattenfall.de
Vattenfall GmbH, Media Relations & Editorial,
Telefon: +49 40 2718 3732, Fax: +49 40 2718 3770

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