Kraftwerk Brunsbüttel: Zwei Vorgänge an Aufsichtsbehörde gemeldet

Beide Vorgänge wurden der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde am 18. Dezember 2018 fristgerecht als Meldepflichtige Ereignisse der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt.

Im dauerhaft abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel wurde zur Vorbereitung auf den Abbau der Flutraum, der sich oberhalb des Reaktordruckbehälters befindet, gereinigt. Dazu wurde Ende November zunächst das Wasser aus dem Flutraum abgelassen und dessen Wände und der Boden im Anschluss gereinigt. Auf Grund von festgestellter Feuchtigkeit unterhalb wurde dafür die Ursache gesucht und bei der Inspektion der Leckageüberwachungsleitungen zwei beschädigte Leitungen festgestellt. Es handelt sich dabei um Kleinleitungen (DN25mm) aus Kunststoff. Die Dichtheit des gefüllten Flutraums war stets gegeben. Parallel zur Untersuchung des Vorgangs wird die Instandsetzung der betroffenen Leitungen vorbereitet.

Am 14. Dezember wurde wegen technischer Arbeiten vorübergehend die Weiterleitung von Alarmierungen über Handfeuermelder (sog. Druckknopfmelder) zur Leitstelle der öffentlichen Feuerwehr außer Betrieb genommen. Nach Beenden der Arbeiten wurde diese nicht wieder hergestellt. Der Fehler wurde am Folgetag erkannt und umgehend behoben. Die Branderkennung über automatische Brandmelder, die Brandmeldung über das Anzeigesystem auf der Warte innerhalb des KKB und die Erstbrandbekämpfung durch die KKB-Werkfeuerwehr waren stets gewährleistet und damit auch die Alarmierung der öffentlichen Feuerwehr durch den Einsatzleiter im Bedarfsfall. Die Untersuchungen mit der Fachfirma, die die Arbeiten ausgeführt hat, dauern an.

Beide Vorgänge wurden der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde am 18. Dezember 2018 fristgerecht als Meldepflichtige Ereignisse der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Die Ereignisse liegen unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Barbara Meyer-Bukow, barbara.meyer-bukow@vattenfall.de
Vattenfall GmbH, Media Relations & Editorial,
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Insgesamt wurde in den letzten 10 Jahren rund 300.000 Tonnen CO2 kompensiert.

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