Vattenfall Solar Team testet Eignung der Fahrer

Das Vattenfall Solar Team hat heute die drei Fahrer, die in diesem Herbst bei der Weltmeisterschaft der Solarfahrzeuge – der Bridgestone World Solar Challenge – das Lenkrad des Solarfahrzeugs NunaX übernehmen sollen, auf ihre Eignung hin getestet. Auf der Rennstrecke Zandvoort in den Niederlanden traten die drei frischgebackenen Rennfahrer Tom Salden, Maxime Croft and Max van der Waals in ihrer ersten Trainingseinheit gegeneinander an. Der Gewinner, Tom Salden, wird das Solarfahrzeug NunaX beim Qualifikationsrennen um die Pole-Position in Australien steuern.

Das Team besteht aus insgesamt 16 Studierenden der Technischen Universität Delft und verfügt über drei Fahrer, die das spezialgefertigte Fahrzeug des Vattenfall Solar Teams auf einer Strecke von 3.000 Kilometern abwechselnd durch das australische Outback steuern werden. Sie treten gegen 52 weitere Teams aus der ganzen Welt an, einschließlich Schweden, Deutschland und Großbritannien. Sie haben eine prestigeträchtige und schwierige Aufgabe vor sich. Vor dem Hintergrund der sieben vorangegangenen Weltmeisterschaften stehen die Fahrer unter großem Druck, auch in diesem Herbst den Sieg einzufahren.

Das diesjährige Solarfahrzeug, NunaX, ist noch nicht final fertiggestellt, sodass Nuna9 speziell für das heutige Trainingsrennen reaktiviert wurde. Jeder Fahrer fuhr mit dem Siegerauto eine Runde auf der Rennstrecke in Zandvoort, um die Bedingungen während des Qualifikationsrennens zu simulieren. Dabei konnte sich Tom Salden gegenüber seinen beiden Mitstreitern Maxime Croft und Max van der Waals durchsetzen und wird beim Rennen um die Pole-Position in Australien am Steuer sitzen.

Die Fahrer Tom Salden, Maxime Croft und Max van der Waals (v.l.)

Das Team wurde von Anfang an von Vattenfall gesponsert. Vattenfall strebt an, innerhalb einer Generation auf fossile Brennstoffe zu verzichten, und das Vattenfall Solar Team zeigt, dass dies möglich ist. Teamgeist ist für das Solarrennen unerlässlich. Die Teammitglieder müssen sich aufeinander verlassen können. Das Team konstruiert und baut alle zwei Jahre ein komplett neues Solarfahrzeug, das auf öffentlichen Straßen unterwegs ist und geschützt wird durch konventionelle Fahrzeuge am Anfang und Ende des Felds. Das Fahrzeug hinter dem NunaX, das den Namen „Mission Control“ trägt, ist mit Studierenden besetzt, die genau über die Wetterbedingungen informiert sind und wissen, ob die Verkehrssituation sicher ist. Der jeweilige Fahrer bzw. die Fahrerin von NunaX ist von den Anweisungen seiner/ihrer Teammitglieder abhängig.

Fahrerakademie

Auch wenn die neuen Fahrer bislang keinerlei Rennerfahrung mitbringen, müssen sie nicht komplett bei Null beginnen. Der Tradition folgend geben frühere Nuna-Fahrer den Neulingen Tipps und Ratschläge. Es gibt sogar eine echte Fahrerakademie. Das Wissen wird von einem Team zum nächsten weitergegeben und man nähert sich aktuell einer Zäsur der Generationen, denn das erste Solarfahrzeug des Vattenfall Solar Teams ging bereits 2001 an den Start.

Giedo van der Garde gibt einige letzten Hinweise

Anforderungen an die Fahrer

Potentielle Fahrer für das Vattenfall Solar Team müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen. „Neben grundlegendem Spaß am Fahren spielt auch die Größe der Fahrer eine Rolle“, erläutert Max van der Waals, im Team der Experte für Aerodynamik. „Je kleiner der Fahrer, desto kleiner können wir das Cockpit unseres Fahrzeugs konstruieren, und desto besser ist die Aerodynamik.“ Das Gewicht ist ebenfalls von Belang. Laut Wettbewerbsregeln dürfen die Fahrer nicht mehr als 80 Kilogramm wiegen. Wiegt ein Fahrer weniger, wird die Differenz durch Sandsäcke ausgeglichen.

 
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Julia Klausch, julia.klausch@vattenfall.de
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