Brunsbüttel: Wanderfalken-Pärchen brütet derzeit vier Eier aus

Im Nistkasten des Kraftwerks kommen seit über 20 Jahren Wanderfalken zur Welt.

Ihre Art war fast ausgestorben, jetzt hat sich die Population der Wanderfalken in Schleswig-Holstein langsam wieder erholt: Im Kernkraftwerk Brunsbüttel brütet derzeit ein Vogel-Pärchen in einem Nistkasten am Schornstein 60 Meter über dem Boden insgesamt vier Eier aus. Mitte März wurde das erste Ei entdeckt, fünf Wochen später könne man dann mit dem frisch geschlüpften Nachwuchs rechnen, so Olaf Hiel vom Kraftwerk Brunsbüttel.

Im Nistkasten von Brunsbüttel, den Vattenfall in Zusammenarbeit mit Naturschützern im Jahr 1993 errichtet hat, brüten seit mehr als 20 Jahren Wanderfalken ihren Nachwuchs aus. „Seit sechs Jahren hat sich dabei dauerhaft ein Falkenpaar am Kraftwerk eingenistet“, berichtet Hiel. Dort findet es für seine Art ideale Lebensbedingungen: Hoch über der Erde geschützt, schnappen die Wanderfalken im Sturzflug über dem anliegenden Gewässer nach kleinen und mittleren Vögeln - eine gelungene Kooperation zwischen Industrie und Natur.  

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