Kernkraftwerk Brunsbüttel: Ein Notstromdiesel nicht einsatzbereit

Im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung im Kraftwerk Brunsbüttel kam es am 29.06.2017 beim Probelauf eines Notstromaggregates zu einer Leckage im Bereich des Zylinders. Die Einspritzdüse hatte sich gelockert und es wurde ein verformter Dichtring vorgefunden. Der Probelauf wurde abgebrochen, die Kontrolle der anderen 15 Zylinder des Aggregates ergab keine Auffälligkeiten. Das Aggregat wird weiter untersucht. Die entsprechenden Bauteile werden ausgetauscht.
 
Die Notstromversorgung im Kraftwerk ist mehrfach redundant ausgeführt, so dass im Bedarfsfall mehrere Aggregate zur Verfügung stehen. Die für den aktuellen Stillstandsbetrieb des Kraftwerkes vorgegebene Mindestreserve von 2 Notstromdieseln war während der Instandsetzung mit der Verfügbarkeit von 2 Notstromdieseln durchweg gewährleistet. Darüber hinaus standen 2 weitere Aggregate im sogenannten unabhängigen Notstandsystem (UNS).zur Verfügung.
 
Die redundanten Systeme werden im Sinne einer Übertragbarkeitsanalyse ebenfalls untersucht.
 
Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 05.07.2017, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken
(„INES 0“).

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Sandra Kühberger, sandra.kuehberger@vattenfall.de,
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