Auslöseeinheit für Brandschutzklappen im Kraftwerk Brunsbüttel schwergängig

Bei wiederkehrenden Prüfungen im dauerhaft abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel schlossen zwei Brandschutzklappen nicht ordnungsgemäß. Der Stift des thermischen Auslösers, der sich nach dem Schmelzen der Metalllegierung im Brandfall bewegen soll, war schwergängig.

Ähnliche Befunde waren bereits in den Jahren 2002 und 2015 gemeldet worden. Zunächst waren 2002 die Wartung intensiviert und ihre Intervalle verringert worden. Zudem wird seither nur noch ein nicht harzendes Schmiermittel eingesetzt. Nach den Auffälligkeiten 2015 erfolgte ein Austausch aller typgleichen Auslöseeinheiten gegen ein funktionsidentisches Nachfolgemodell.

Nach dem Tausch gegen ein Ersatzteil war die Funktion wieder gegeben. Die zweite, unabhängig funktionierende Auslöseeinheit, die die beiden Brandschutzklappen im Bedarfsfall elektrisch ansteuern würde, war uneingeschränkt verfügbar. Die Ursache für die Schwergängigkeit wird untersucht.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 5. September 2018, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

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