Kraftwerk Brunsbüttel: Kühlerrohre werden untersucht

Einer von zwei redundanten Zwischenkühlern in einem Betriebskühlkreis ist nach einem Hinweis auf eine innere Leckage inspiziert worden.

Von den 1148 Kühlerrohren des Wärmetauschers waren zwei defekt. Die innere Leckage im Kühler hatte keine Auswirkung auf die Funktion des Wärmetauschers. Für den Zeitraum der Inspektion und Sanierung wird ein zweiter, paralleler Kühler für die Kühlung genutzt. Die Anzahl der noch betriebenen Kühlstellen ist im aktuellen brennelement- und brennstabfreien Nachbetrieb bereits verringert.

Die betroffenen Rohre werden verschlossen. Vorsorglich werden weitergehende Untersuchungen vorbereitet.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde gestern, 29. Oktober 2018, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

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