Kraftwerk Brunsbüttel: Verschraubung von Containern wird überprüft

Im stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) ist beim Verschrauben des Innendeckels eines für die Endlagerung in Schacht Konrad vorgesehenen Containers bemerkt worden, dass die Muttern zur Verschraubung dieses Deckels mit denen für eine Abschirmplatte verwechselt werden können. Die Container, in denen sich Verdampferkonzentrate befinden, werden mit einem Innen- und einem Außendeckel verschlossen. Bei den Containern zur Einlagerung in die Transportbereitstellungshallen am Standort KKB kann es im Einzelfall erforderlich sein, dass eine zusätzliche Abschirmplatte für die Einlagerung erforderlich ist. Die Befestigungsmuttern für diese Abschirmplatte passen auch für den Innendeckel, unterscheiden sich aber hinsichtlich ihrer Spezifikation.

Nach dem die Verwechslungsgefahr der Muttern erkannt wurde, fiel anhand der Inventurliste auf, dass zwei bereits fertig verschlossene Container nicht spezifikationsgerecht verschlossen worden sein mussten. Die Kontrolle dauert an und der Tausch der Befestigungsmuttern wird vorbereitet.

Die sicherheitstechnische Bedeutung der Abweichung ist gering. Der Einschluss der radioaktiven Stoffe war gegeben und der Innendeckel war für den Transport in die Transportbereitstellungshalle auf dem Kraftwerksgelände sicher fixiert. Für die Einlagerung in das Endlager Schacht Konrad werden die Container wieder geöffnet und die Zwischenräume verfüllt. Bei diesem Schritt werden alle Schraubverbindungen kontrolliert.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde am 15. März 2019 fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

 

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