Kraftwerk Brunsbüttel: Messleitung wird erneuert

Im stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) kam es bei einer wiederkehrenden Prüfung zu einer Kraftstoffleckage an einer Messleitung eines Notstromdieselaggregats, die den Kraftstoffdruck überwacht. Der Testlauf des Aggregats wurde vorbeugend abgebrochen und die Leckstelle provisorisch abgedichtet.

Die Untersuchung der Störung dauert an. Der defekte Leitungsabschnitt und ein an ihr reibender Teil einer weiteren Messleitung werden ausgetauscht und die parallelen Aggregate überprüft.

Eine wesentliche Aufgabe der Notstromdiesel war es, eine Nachkühlung im Anforderungsfall zu gewährleisten. Da sich keine Kernbrennstoffe mehr in der Anlage befinden, besteht diese Anforderung nicht mehr. Darüber hinaus muss Messtechnik versorgt werden, die die Einhaltung von definierten Schutzzielen überwacht. Hierfür standen zwei weitere Aggregate und Batteriesätze uneingeschränkt zur Verfügung.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 3. April 2019, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

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