Standortzwischenlager Brunsbüttel: Steckverbindung an Behältern wird optimiert

Im Standortzwischenlager des stillgelegten Kernkraftwerks Brunsbüttel (KKB), in dem sich CASTOR-Behälter mit abgebrannten Brennelementen befinden, kam es zu Warnmeldungen von drei der Behälter.

Die Dichtheit des CASTOR-Behälters wird über einen Druckschalter überwacht. Hierfür stehen die sog. Haupt- und Referenzschalter zur Verfügung, beide funktionierten ohne Einschränkung. Zusätzlich wird über den gleichen Weg (Kabel + Stecker) die Kennung des Steckers und der Belegungsplatz überwacht. Nachdem einzelne CASTOR-Behälter im Lager umgestellt und dafür die Steckerverbindungen gelöst und wieder gesteckt worden waren, kam es bei diesen Signalen in der Folge zu Warnmeldungen. Bei der Fehlersuche stellte sich heraus, dass in der Signalverarbeitung Widerstandswerte eingestellt waren, die sehr dicht an dem Wert der Warnmeldung selbst lagen, der Abstand zum Signal somit zu gering ist.

Die Untersuchungen dieser Fehlfunktion wird noch fortgeführt und eine Anpassung vorbereitet.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde gestern, 25. Juni 2019, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES  0).

 

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