Kraftwerk Brunsbüttel: Deckel auf Konrad-Container

Während der Rückbauarbeiten im Kernkraftwerk Brunsbüttel wurde bei der Abfertigung an zwei sogenannten Konrad-Containern Typ III festgestellt, dass der Betondeckel um 180° verdreht aufgelegt worden war.

Der Betondeckel ist eine Abschirmung, auf den ein zweiter Deckel aus Stahl als äußerer Schutz  aufgelegt und verschraubt wird. Der Container enthält Teile des Dampftrockners, der zurzeit in lagergerechte Einzelteile zerlegt wird. Der sichere Einschluss der radioaktiven Stoffe ist von der Abweichung nicht betroffen.

Der Betondeckel wurde abgehoben und neu aufgesetzt. Die Prozesse beim Hersteller der Behälter und der Abfertigung im KKB wurden überprüft und um zusätzliche Kontrollschritte zur Qualitätssicherung ergänzt.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 9. April 2020, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

 

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