Kraftwerk Brunsbüttel: Position einer Neutronenflussmesslanze korrigiert

Im Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB), das zurzeit abgebaut wird, ist eine der Messlanzen, die im Leistungsbetrieb zur Messung des Neutronenflusses im Reaktordruckbehälter dienten, bei einer Handhabung nicht korrekt auf der vorgesehenen Position abgestellt worden. Sie wurde nicht, wie vorgesehen, in das Steuerstabsführungsrohr, sondern erhöht auf das untere Kerngitter abgesetzt. Durch das Wasser war auch bei der erhöhten Position eine ausreichende Abschirmung für das Personal auf der Bedienbühne vorhanden.

Bei Kontrollen des Sicherheitsbehälters um den Reaktor durch das Strahlenschutzpersonal vor der Freigabe für Arbeiten am Folgetag wurde eine erhöhte Dosisleistung festgestellt. Nach Klärung des Sachverhalts wurde die Position der Neutronenflussmesslanze korrigiert. Die Klärung der Ursache für die fehlerhafte Handhabung dauert an. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wurden festgelegt.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde am Freitag, 11. Dezember 2020, als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).


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