Kraftwerk Brunsbüttel: Überstromschutz sprach an

Im Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB), das zurzeit abgebaut wird, kam es bei der Umschaltung von der Stromversorgung über das Stadtwerkenetz hin zur Versorgung über den Anschluss des Gasturbinenwerks an das Höchstspannungsnetz zum Ansprechen eines Überstromschutzes.

Dieser Schutz dient vorrangig als Leitungsschutz und begrenzt zugleich zeitlich das Auftreten erhöhter Ströme. Solche Zustände treten u.a. im Zusammenhang mit Umschaltvorgängen zwischen verschiedenen Versorgungsnetzen auf. Durch das Ansprechen des Schutzes startete spezifikationsgemäß ein Dieselaggregat zur Ersatzversorgung sicherheitstechnisch relevanter Verbraucher.

Die Netzanbindungen des KKB werden zurzeit für den Restbetrieb angepasst. Hat das Kraftwerk in seiner Leistungsbetriebsphase noch Energie erzeugt und geliefert, ist es jetzt in der Abbauphase Verbraucher mit ganz neuen Anforderungen geworden. So ist u.a. ein neuer Netzanschluss zum 20 kV-Netz der Stadtwerke Brunsbüttel geschaffen worden. Mit der Modifizierung der Anschlüsse müssen auch die zugehörigen Schutzeinrichtungen im Kraftwerk angepasst werden.

Untersuchungen zu den betrieblichen Abläufen und zur Einstellung der Schutzgeräte sind aufgenommen worden.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 17. September 2020, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

 

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Kraftwerk Brunsbüttel: Abweichung bei der Erfassung radioaktiver Reststoffe

Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung)

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