Energiepolitik - unsere politischen Forderungen

Vattenfall will allen Menschen ein Leben ohne fossile Brennstoffe innerhalb einer Generation ermöglichen.  Unser politisches und regulatorisches Arbeit in Deutschland orientiert sich an diesem Leitbild.

Wichtig ist uns weiterhin ein transparent und sachorientiert Austausch mit der Politik. Wir wollen mit Argumenten überzeugen. Wir verzichten auf jegliche unmittelbare oder mittelbare finanzielle Unterstützung von Parteien.

Energiepolitik - was getan werden muss

 

 

CO2 Roadmap für die Energiewende

Was uns wichtig ist

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir brauchen dringend kurzfristig CO2-arme und langfristig CO2-freie Alternativen für die Strom- und Wärmeversorgung. Wir arbeiten mit Kunden, Partnern, Verwaltungen und Städten daran, innerhalb einer Generation fossil-frei zu werden. Unser Ziel ist Klimaneutralität für unsere eigenen Aktivitäten, unsere Lieferanten und Kunden. Deshalb unterstützen wir ambitionierte politische CO2-Ziele und Instrumente.  

 

Bild zur Lillgrund Windfarm

Was erwarten wir von der Politik

Das Klimapaket der Bundesregierung und der Kohleausstieg sind ein Schritt in die richtige Richtung. Wir erwarten von der Politik jetzt weitere Maßnahmen, um CO2 zu senken und nachhaltige Technologien weiterzuentwickeln.

Dazu empfehlen wir:

F:

KWK ausbauen

A:

Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) bis 2030 verlängern und Kohlersatzbonus erhöhen. So gelingt der versorgungssichere Umstieg von Kohle und Gas als wirtschaftlicher Beitrag zum Kohleausstieg.

F:

Power-to-Heat deutschlandweit fördern

A:

Nutzen statt abregeln! Erneuerbaren Strom zur Wärmeversorgung nach dem Wasserkochprinzip zu nutzen anstatt ihn abzuregeln ist wichtiger Beitrag zur Sektorkopplung.

F:

Erneuerbaren-Ausbau als zentrale Säule der Energiewende

A:

Ziel der Bundesregierung von 65 Prozent am Bruttostromanteil aus erneuerbaren Ressourcen bis 2030 im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankern, damit die CO2-Reduktion von minus 55 Prozent für den Klima- und Umweltschutz greift.

F:

Wasserstoff wettbewerbsfähig machen

A:

Strom aus Erneuerbaren zur Erzeugung von „Grünem Wasserstoff“ von Steuern, Umlagen und Netzentgelten befreien. Power-to-Gas ist ein zentraler Baustein zur Dekarbonisierung von Energieerzeugung und Industrie.

F:

Offshore-Windenergie zu Wasserstoff

A:

Einführung kombinierter Ausschreibungen von Windenergie auf See mit Wasserstofferzeugung. Die bestehenden Potenziale der Offshore-Windenergie lassen sich so auch ohne Netzzugang intelligent nutzen.

F:

Strukturwandel durch Solar fördern

A:

Flächen in Ostdeutschland, insbesondere in den ehemaligen Braunkohleregionen, sollten für Solarprojekte und zur Stärkung des Strukturwandels genutzt werden.

F:

Stärkung der Onshore-Windenergie

A:

Durch Akzeptanz und Rechtssicherheit für Windenergieprojekte an Land im Dialog mit Bund, Ländern, Gemeinden und Kommunen plus einem Zubau förderlichen Maßnahmenpaket.

F:

Speichertechnologien voranbringen und stärken

A:

Speicher sind und werden zur Umsetzung der Energiewende immer wichtiger. Pumpspeicher leiste schon heute wichtige Arbeit im System. In Zukunft werden Batteriespeicher eine große Rolle spielen.

F:

Ladeinfrastruktur ausbauen

A:

Der Ausbau von Ladestationen für Elektromobilität muss schneller voran gehen. Die Förderprozesse müssen beschleunigt werden.  Ein größerer Teil der Mittel sollte für private und B2B Ladeinfrastruktur verwendet werden.

F:

Investitionsbedingungen für Verteilnetze sichern

A:

Die Verteilnetze sind die Schlagadern der Energiewende. Um sie zukunftssicher und intelligent zu machen, braucht es aber verlässliche Rahmenbedingungen in der sog. Anreizregulierung.

F:

Intelligente Messzähler endlich ausrollen

A:

Intelligente Netze brauchen intelligente Zähler. Für die Einführung braucht es aber technisch richtigen und regulatorische fairen Rahmen für die verantwortlichen Messstellenbetreiber.

F:

Nationaler CO2-Preis bei mindestens 25 €/t starten

A:

Wir begrüßen, dass der von der Bundesregierung im Non-ETS-Bereich vorgesehene Einstiegspreis nun mit 25 Euro pro Tonne starten soll. Wir brauchen einen CO2-Preis, der damit er eine Lenkungswirkung bei Gebäuden und Verkehr besitzt.

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Alexander Jung
Alexander Jung
Generalbevollmächtigter Berlin

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Bild zur Lillgrund Windfarm

Unser Fahrplan zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

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