HYBRIT

Vattenfall geht Partnerschaften ein, um seine Klimaziele zu erreichen.

Um die Wende zu bringen und unser Klimaziel zu erreichen, ein fossilfreies Leben innerhalb einer Generation zu ermöglichen, müssen wir starke Partnerschaften eingehen, wie beispielsweise HYBRIT mit LKAB / SSAB, Cementa und Preem, die wichtige Akteure in völlig unterschiedlichen Bereichen und Branchen sind.

Vattenfalls Ziel ist es, allen Kunden klimafreundliche Energie anzubieten und ein Leben ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen. Die Elektrifizierung ist ein Mittel zur Verringerung der CO2-Emissionen in den Bereichen Transport, Heizung und Industrie.

Partnerschaften mit der Industrie

Partnerschaften mit der Industrie sind ein wirksamer Weg, mit denen wir einige der Hauptquellen für CO2-Emissionen beseitigen und unsere Klimaziele erreichen können.

Was ist die HYBRIT-Initiative?

Vattenfall hat sich mit dem Bergbauunternehmen LKAB und dem Stahlhersteller SSAB zusammengeschlossen, um die Auswirkungen der schwedischen Stahlindustrie auf das Klima zu reduzieren.

Die drei Unternehmen gründeten 2017 ein Joint Venture-Unternehmen, HYBRIT. Das Ziel ist, bis 2035 ein fossilfreies Verfahren für die Stahlerzeugung zu schaffen. Die Initiative kann Schwedens gesamten Kohlendioxidausstoß um zehn Prozent und Finnlands um sieben Prozent senken. Es wurde als ein entscheidendes Projekt initiiert, mit dem Schweden die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen kann.

Wasserstoff statt Koks

Derzeit wird Koks verwendet, um Eisenerz in Eisen umzuwandeln. Ein Prozess, der als direkte Reduktion bezeichnet wird, soll diesen bisher erforderlichen Hochofenprozess ersetzen.

Im neuen Verfahren der direkten Reduktion wird Koks durch Wasserstoffgas ersetzt, das mit Energie aus fossilfreien Energiequellen erzeugt wird. Das Nebenprodukt wird Wasser sein, das wiederum zur Erzeugung von Wasserstoffgas genutzt werden kann.

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Vattenfall und Cementa zielen auf null Emissionen ab

Cementa und Vattenfall haben eine Pilotstudie zur Produktion von elektrifiziertem Zement mit dem Ziel durchgeführt, bis 2030 keine Kohlendioxidemissionen zu verursachen. Dies entspricht einer Verringerung der schwedischen Gesamtemissionen um etwa 5 Prozent.

Die Zementproduktion, die elektrifiziert wird und von einem nahezu fossilfreien schwedischen Energiesystem versorgt wird, ist die Zukunftsvision des CemZero-Verbundprojekts. Um das Ziel von Cementa zu erreichen, Kohlendioxidemissionen von Zementprodukten während ihres gesamten Lebenszyklus zu vermeiden, ist ein technologischer Wandel erforderlich.

Dank jahrzehntelanger Arbeit zur Verbesserung der Energieeffizienz und dem Ausstieg fossiler Brennstoffe in der Zementproduktion konnte Cementa seine Auswirkungen auf das Klima sukzessive reduzieren. Im globalen Vergleich ist sie mit rund 15 Prozent unter dem globalen Durchschnitt niedrig. Aber, Kohlendioxidemissionen bleiben nach wie vor eine große Herausforderung für die Branche, da die Klimaziele erreicht werden sollen.

Im Januar 2019 beschlossen Cementa und Vattenfall, ihre Zusammenarbeit im CemZero-Projekt fortzusetzen und das Potenzial für den Bau einer Pilotanlage für einen klimafreundlichen und nachhaltigen Zementproduktionsprozess in Schweden zu untersuchen.

Reduktion der CO2-Emissionen um 30%

Vattenfalls Projekte mit SSAB, LKAB, Preem und Cementa könnten die schwedischen CO2-Emissionen um 30 Prozent reduzieren.

Luftaufnahme mit Blick auf Wald und Fluss

Vattenfall und Preem planen eine Wasserstoffgasanlage

Vattenfall und Preem haben ein gemeinsames Ziel, Wasserstoffgas in der Großproduktion erneuerbarer Kraftstoffe einzusetzen. Die schwedische Energieagentur wird zur Vorplanung einer neuen fossilfreien Wasserstoffgasanlage beitragen. Mit einer Kapazität von 18 Megawatt wird erwartet, dass sie größer wird als jede ähnliche heute in Europa bestehende Anlage.

Preem und Vattenfall planen nun die Planung einer Anlage zur Erzeugung von Wasserstoffgas für die Herstellung von Biokraftstoffen auf der Grundlage von Rückständen aus der schwedischen Zellstoffindustrie. Wasserstoffgas wird derzeit hauptsächlich aus Erdgas erzeugt, was zu Kohlendioxidemissionen führt. Stattdessen kann die Erzeugung von Wasserstoffgas aus fossilfreiem Strom diese Emissionen beseitigen.

Durch den Einsatz des neuen Verfahrens wird die Anlage dazu beitragen, die Kohlendioxidemissionen um 25.000 Tonnen pro Jahr zu senken, und die Emissionen im Transportsektor werden voraussichtlich um rund 230.000 Tonnen pro Jahr sinken, wenn Biokraftstoffe Diesel und Benzin ersetzen. Dies entspricht den Emissionen von 80.000 Fahrzeugen pro Jahr.

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