Wasserstofftankstelle

Vattenfall zur Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie

Zur heutigen Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie durch das Bundeskabinett erklärt Gunnar Groebler, Senior Vice President und Chef des Geschäftsbereichs Wind bei Vattenfall:

Vattenfall - Gunnar Groebler bei H2-Betankung eines Fahrzeug

Gunnar Groebler, Senior Vice President und Chef des Geschäftsbereichs Wind bei Vattenfall an der Wasserstoffstation in der Hamburger HafenCity

 

„Die Nationale Wasserstoffstrategie ist ein Meilenstein für mehr Klimaschutz und Innovation. Grüner Wasserstoff ist Energiespeicher, Kraftstoff für den Transportsektor und Grundstoff in der Industrie zugleich. Damit werden jetzt die Weichen für die weitere Dekarbonisierung dieser Sektoren gestellt. Es kann sich nun ein Markt für europäischen, grünen Wasserstoff entwickeln, der jedoch durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien flankiert werden muss. Nur grüne Elektronen aus Erneuerbaren liefern diesen grünen Wasserstoff.

Es ist zugleich ein wichtiges und richtiges Signal seitens des Bundes, dass Deutschland zur Überwindung der Corona-Krise auf nachhaltiges Wachstum und neue Technologien setzt. Die Industrie steht bereit, diese Innovationen für mehr Klimaschutz umzusetzen.“

Über Vattenfalls Wasserstoff-Strategie

Die Wasserstofftechnologie ist für Vattenfall ein wesentliches Element für mehr Klimaschutz und trägt dazu bei, innerhalb einer Generation ein fossilfreies Leben zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem schwedischen Stahlkonzern SSAB und dem Bergbaukonzern LKAB errichtet Vattenfall derzeit im nordschwedischen Luleå die weltweit erste Pilotanlage zur fossilfreien Stahlproduktion mit Hilfe von Wasserstoff. Die Anlage wird im Sommer 2020 in Betrieb gehen. Durch das Projekt HYBRIT (Hydrogen Breakthrough Ironmaking Technology) können die gesamten schwedischen CO2-Emissionen um bis zu 10 Prozent reduziert werden.

HYBRIT-Pilotanlage in Lulea Schweden

Errichtung der Pilotanlage zur fossilfreien Stahlproduktion mit Hilfe von Wasserstoff im nordschwedischen Luleå

Neben der Stahlindustrie untersucht Vattenfall weitere industrielle Prozesse, bei denen grüner Wasserstoff signifikant zu einer CO2-Reduktion beitragen kann. Dies betrifft u.a. den Einsatz von Wasserstoff in Raffinerien, bei der Zementherstellung sowie zur Produktion von Grundstoffen in der chemischen Industrie. 

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

Lutz Wiese, lutz.wiese@vattenfall.de
Vattenfall GmbH, Media Relations

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