Vattenfall Umweltstiftung

Wir engagieren uns auch außerhalb des Kerngeschäfts für die Umwelt.

Im letzten Jahr feierten wir 25. Geburtstag

Das Unternehmen begleitet die Vattenfall Umweltstiftung und leistet damit einen Beitrag zum Schutz der Natur. 2019 wurde die Vattenfall Umweltstiftung 25 Jahre alt und hat bisher 196 Projekte mit insgesamt ca. 4,6 Millionen Euro unterstützt.

Vom Kita-Kräuterbeet bis zur Moor-Renaturierung war alles dabei. Schulen, Vereine, Organisationen, Umweltverbände, Elternvereine – die unterschiedlichsten Projektträger haben in den vergangenen 25 Jahren mit ihren kreativen Ideen die Umwelt ein stückweit verbessert, zum Schutz von Pflanzen und Tieren beigetragen und Wissen über unsere Natur vermittelt.

Bienen an lila Blume

Distelblüte mit Bienen

Aktuelle Förderprojekte der Vattenfall Umweltstiftung

Vattenfall Umweltstiftung

Ein Schwerpunkt unserer Fördertätigkeit liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Garten“.

In Plattenburg in der Nähe von Wittenberge entsteht auf 1000 m2 ein ökologischer Erlebnisgarten, den der CJD Berlin-Brandenburg vor allem für Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen anlegen möchte. In Basdorf bei Berlin steht die Erneuerung des Schulgartens auf dem Programm, und die Erhaltung seltener und regionaler Obstsorten ist das Anliegen der Zeitlupe gUG in Schleswig-Holstein.

Im Hamburger Stadtpark werden im Rahmen verschiedener ökologischer Aktivitäten Kinder und Jugendliche in Artenschutz- und Monitoringaufgaben eingebunden, interessierte Erwachsene sollen in Pflegeeinsätzen und Citizen-Science-Projekten mitarbeiten.

Der Verein Rückenwind – freier Träger der Jugendhilfe in Hamburg – nutzt ambulante Maßnahmen anstelle freiheitsentziehender Strafen zur sozialen Integration straffälliger junger Menschen. Im Rahmen dieser Arbeit werden mit Unterstützung der Vattenfall Umweltstiftung Hamburger Fließgewässer renaturiert mit dem Ziel der Verbesserung der gewässerökologischen Qualität durch die Unterstützung einer eigendynamischen Entwicklung der Gewässer als Schwerpunkt der Erfüllung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

In der Stiftung Kultur Palast im Stadtteil Billstedt beschäftigt man sich künstlerisch mit dem Thema „Klimawandel“. Mobile Klimazonen werden durch Bepflanzung und Begrünung entstehen. Sie sind flexibel und können temporär genutzt werden.

Gegenüber vom Haus der Natur in der Gemeinde Goldisthal im Thüringer Wald wird in diesem Jahr neuer Wohnraum entstehen. Ein alter Felsenkeller, der ehemals als Naturkühlschrank genutzt wurde, wird als passender Lebensraum hergerichtet, damit verschiedene Fledermausarten hier ungestört überwintern können.

Alle Projekte aus 2020 im Überblick


Rückblick auf erfolgreiche Projekte in 2019

Kleingewässer im Dyrotzer Luch

Kleingewässer im Dyrotzer Luch

Der NABU Osthavelland hat inmitten einer Streuobstwiese ein wertvolles Biotop für Tiere und Pflanzen geschaffen. Heckengehölze, Totholz- und Lesesteinhaufen bieten vielen Kleintieren und Insekten perfekten Unterschlupf.

Die "Wilden Bienchen" von Markersbach

Im Jahr 2018 wurde die Projekte in Markersbach (gefördert in 2017) und in Goldisthal als offizielles Projekt der UN-Dekade für biologische Vielfalt ausgezeichnet.

 

Entrohrung im Roggendorfer Moor

Moore: ein Segen für das Klima

Das Roggendorfer Moor, ein artenarmes Hochmoor im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, wurde bisher durch Oberflächenwasser der benachbarten landwirtschaftlichen Flächen geschädigt. Dadurch entwickelten sich dominante Arten nährstoffreicher Standorte, während die moortypischen Torfmoorrasen verschwanden. Durch wasserrückhaltende Maßnahmen und Nutzungsextensivierung wird nun das artenarme und verkümmerte Grünland langsam zu einem artenreichen Feuchtgrünland entwickelt.

 

Straße mit Amphibienleitsystem und Krötentunnel

Augen auf im Straßenverkehr!

Die Krötengemeinde in Wernigerode muss sich in diesem Frühjahr weniger Gedanken darüber machen, wie sie am sichersten zu ihren Liebesnestern kommt. Ein neues Amphibienleitsystem und ein Krötentunnel sorgen seit letztem Herbst dafür, dass die Kröten während der Hauptwanderungsperiode die Straße gefahrlos passieren können. Auch wenn der Tunnel etwas technisch anmutet – die Tiere stört das nicht.

Straße mit Krötentunnel

Nahaufnahme des Krötentunnels.

 

Berme an der Brücke der Kreisstraße K55

Berme an der Brücke der Kreisstraße K55

Hilfsmaßnahmen für Fischotter und Co.

Die Aktion Fischotterschutz in Hankensbüttel hat im vergangenen Jahr Gewässerentwicklungsmaßnahmen in der Metropolregion Hamburg durchgeführt, um Biotopverbundkorridore entlang verschiedener Gewässer zu schaffen.

So wurde z.B. in der Nordheide ein ca. 100 m langes Teilstück der Seeve aufgewertet. Hier konnten durch den Einbau einer Sohlgleite, mehrerer Rieselstrecken, sowie insgesamt 10 Strömungslenkern aus Totholz oder Kies bzw. einer Kombination beider Materialien, die Struktur- und Strömungsvielfalt in diesem Abschnitt deutlich verbessert werden.

Eine der größten Gefahren für den Fischotter stellt der Straßenverkehr dar. An gewässerüberspannenden Bauwerken kommt es immer wieder zu Kollisionen zwischen Ottern und dem Straßenverkehr. Hier kann durch den Einbau von Querungshilfen wie Bermen viel für den Biotopverbund erreicht werden. Da Bermen nicht nur von Fischottern genutzt werden, sondern auch von anderen Tieren, stellen sie eine gute Möglichkeit dar, die Durchgängigkeit entlang der Gewässer zu verbessern.

Maßnahmen in der Seeve

Maßnahmen in der Seeve


Haben auch Sie eine gute Idee für Umweltprojekte?

Gemeinnützige Institutionen, Verbände oder Vereine können jeweils bis 1. Oktober des laufenden Jahres Förderanträge stellen. Zum Jahresende entscheidet der Stiftungsbeirat darüber, wer im kommenden Jahr Fördergelder erhält. Alle Umweltprojekt Ideen sind willkommen. Egal, ob Schulhofbegrünung, Renaturierung von Kleingewässern, Artenschutzvorhaben oder Umweltbildungsprojekte. Voraussetzung ist, dass genügend Geld aus den Stiftungserträgen zur Verfügung steht und dass das Projekt die Förderkriterien erfüllt. Wir engagieren uns aktiv an Umweltprojekten für Schulen.

Hier finden Sie unseren Förderantrag

Bitte reichen Sie den Förderantrag bis 1. Oktober 2020 als eine zusammenhängende PDF-Datei ein.


Nachhaltige Natur- und Umweltschutzprojekte

Seit 1994 fördert die Vattenfall Umweltstiftung mit den Erträgen aus ihrem Stiftungskapital nachhaltige Natur- und Umweltschutzprojekte. Die gemeinnützige Stiftung für Naturschutz ist in den Regionen tätig, in denen auch Vattenfall aktiv ist: In den neuen Bundesländern, in Berlin und der Metropolregion Hamburg.

Mithilfe der finanziellen Mittel können interessante und nachhaltige Projekte in Vereinen, Verbänden, Bürgerinitiativen und Gemeinden umgesetzt werden. Die Ideen, das Engagement und die Begeisterung der Initiatoren prägen Qualität und Nachhaltigkeit dieser Vorhaben – und damit auch das Wirken der Stiftung für den Naturschutz.

Lesen Sie mehr in unserer Stiftungsbroschüre


Die Förderschwerpunkte

Die Vattenfall Umweltstiftung engagiert sich für den Erhalt natürlicher Lebensräume von Pflanzen und Tieren. Sie konzentriert sich hierbei auf Lebensräume an und um Gewässer sowie im städtischen Raum.

Außerdem unterstützt sie aktiv die Umweltbildung für Kinder und Jugendliche. Ziel der Stiftungsarbeit ist es, die Phantasie und Kreativität von Kindern zu fördern, ihnen ökologische Zusammenhänge plausibel zu vermitteln und sie damit auf den Schutz eines lebenswerten Daseins in der Zukunft vorzubereiten.

Unsere Fördergrundsätze


Unsere Stiftungsgremien

Stiftungsvorstand

Im Stiftungsvorstand arbeiten Olaf Litwiakow (Vattenfall GmbH, Berlin) als Vorsitzender sowie Markus Witt (Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin) und Katarina Plamenac (Stromnetz Berlin GmbH).

Kontaktieren Sie uns

Beate Märtin
Ansprechpartnerin Umweltschutz/Umweltstiftung

Stiftungsbeirat

Der Stiftungsbeirat übt eine Kontrollfunktion aus und stimmt über wichtige Entscheidungen sowie die Vergabe der Fördergelder ab.

  • Torsten Meyer, Berlin (Vorsitzender)
  • Rainer Kruppa, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Vattenfall GmbH, Berlin
  • Helge Adolphsen, Hauptpastor em., Hamburg
  • Jutta Bergmann, Hamburg
  • Dr. Bernd Grünewald, Hamburg
  • Jörg Kuhbier, Rechtsanwalt, Hamburg
  • Dirk Reimers, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung, Hamburg
  • Prof. Dr. Heinrich Reincke, Vorstand der Stiftung Lebensraum Elbe, Hamburg
  • Berndt Röttger, Leitender Redakteur des Hamburger Abendblatts, Hamburg
  • Dr. Roland Salchow, Geschäftsführer des HanseMerkur Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin, Hamburg

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Mehr über die Umweltstiftung

Lesen Sie hier die Satzung der Vattenfall Umweltstiftung oder informieren Sie sich über alle Förderprojekte von 1995 bis heute.

Weitere Informationen

Strandfoto mit Sonnenuntergang

Wir wollen Emissionen reduzieren, Artenvielfalt schützen und Ressourcen nachhaltig nutzen.

Fischschwarm

Alle Formen der Energieerzeugung haben Auswirkungen auf die Biodiversität.

Suorva Wasserreservoir

Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil, um unser gestecktes Ziel erreichen zu können.