Windturbine

Vattenfall investiert in zwei Offshore-Windprojekte vor Göteborgs Küste

Vattenfall erwirbt die Mehrheitsanteile an zwei Offshore-Windprojekten vor der Küste Göteborgs vom Windkraftunternehmen Zephyr. Sobald die Projekte vollständig in Betrieb sind, werden sie voraussichtlich jährlich 10,5 TWh fossilfreien Strom erzeugen.

Die beiden Windprojekte mit den Namen „Vidar“ und „Poseidon“ befinden sich zwischen 25 und 27 Kilometer vor der schwedischen Westküste, nördlich von Göteborg. Nach der Übernahme wird der Anteil von Vattenfall 85 Prozent betragen. Gemeinsam mit Zephyr werden die Projekte, die sich in einer frühen Entwicklungsphase befinden, weiterentwickelt und die erforderlichen Genehmigungen beantragt. Vidar und Poseidon, die mehrheitlich aus schwimmenden Windturbinen bestehen werden, werden voraussichtlich eine installierte Leistung von 2,8 GW und eine Jahresproduktion von 10,5 TWh haben.  

„Vattenfall hat das Ziel, ein fossilfreies Leben zu ermöglichen und die Bevölkerung sowie die Industrie an der schwedischen Westküste mit mehr erneuerbarem Strom zu versorgen. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung unseres Ziels. Diese beiden Projekte werden ein erhebliches Volumen an kostengünstigem fossilfreiem Strom in ein Gebiet mit hoher Nachfrage liefern. Sie werden auch die Entwicklung der Technologie schwimmender Offshore-Windparks (floating offshore) unterstützen, von der erwartet wird, dass sie die  Umweltauswirkungen der Windparks reduziert und die Offshore-Energieerzeugung an Standorten ermöglicht, die weiter von der Küste entfernt sind", sagt Helene Biström, Head of Business Area Wind bei Vattenfall.

„Zephyr freut sich, die Entwicklung der Projekte Poseidon und Vidar gemeinsam mit Vattenfall fortsetzen zu können. Es muss dringend sichergestellt werden, dass die neue Stromerzeugung in Südschweden Realität werden kann, sowohl für das Klima als auch für unsere Gesellschaft, die mit einem starken Anstieg des Stromverbrauchs konfrontiert ist. Poseidon und Vidar sind als große Offshore-Windkraftprojekte in einer guten Position, um einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten", sagt Martin Pettersen, CEO von Zephyr Renewable.

Über Zephyr

Zephyr fördert die erneuerbare Stromerzeugung, vor allem durch die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Windparks. Das Unternehmen wurde 2006 in Norwegen gegründet und hat seitdem seine Aktivitäten auf Island und Schweden ausgeweitet. Das schwedische Büro des Unternehmens befindet sich in Göteborg. Seit seiner Gründung hat Zephyr rund 800 MW Windkraft entwickelt und gebaut. Es ist im Besitz der norwegischen staatlichen Energieunternehmen Østfold Energi, Vardar und Glitre Energi. 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Johan Sennerö
Vattenfall AB

Martin Pettersen 
Geschäftsführer Zephyr Renewable  

Vattenfall Pressestelle 

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