Vattenfall InCharge verzeichnet Rekordauslastung der Ladeinfrastruktur
Immer mehr Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos nutzen die öffentliche Ladeinfrastruktur von Vattenfall InCharge. Die Auslastung der Ladepunkte in Deutschland hat im Laufe des Jahres ein Rekordniveau erreicht. Die aktuelle Entwicklung an den Kraftstoffmärkten unterstreicht zugleich die Bedeutung von Elektrifizierung und erneuerbaren Energien für eine langfristig unabhängige und bezahlbare Mobilität.
„Die steigende Auslastung unserer Ladeinfrastruktur zeigt, dass immer mehr Menschen auf Elektromobilität setzen und ihr Fahrzeug regelmäßig öffentlich laden“, sagt Fabian Hagmann, verantwortlich für das Ladenetz von Vattenfall. „Gerade in Zeiten hoher und volatiler Kraftstoffpreise suchen Verbraucher nach planbaren Mobilitätskosten. Elektromobilität bietet hier zunehmend eine attraktive Alternative.“
Deutlich höhere Nutzung der Ladeinfrastruktur
Die gestiegene Nachfrage zeigt sich inzwischen deutlich an den öffentlichen Ladepunkten von Vattenfall InCharge. Die geladene Energiemenge erhöhte sich seit Jahresbeginn um rund 65 Prozent und markiert den bislang höchsten Wert im deutschen InCharge-Netz.
Besonders dynamisch entwickelt sich das Schnellladegeschäft. Bereits bis Ende August wurden über Schnellladepunkte mehr als 10 GWh Strom geladen – das entspricht zusammengerechnet einer Fahrleistung von rund 55 Millionen Kilometer. Damit wurde der Gesamtwert des Jahres 2025 bereits nach acht Monaten um 47 Prozent übertroffen. „Wir sehen an unseren Ladepunkten, dass die Nachfrage kontinuierlich wächst. Das gilt insbesondere für das Schnellladen, das für viele Menschen auf längeren Strecken und im Alltag zunehmend selbstverständlich wird“, sagt Hagmann.
Steigende Spritpreise rücken Alternativen in den Fokus
Während die bestehende Ladeinfrastruktur zunehmend intensiver genutzt wird, verdeutlicht die aktuelle Situation an den Tankstellen: Die Kosten für Benzin und Diesel hängen unmittelbar von den Entwicklungen an globalen Rohstoffmärkten ab. Steigende Ölpreise wirken sich daher direkt auf die Mobilitätskosten von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus. „Elektromobilität leistet deshalb nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie kann auch dabei helfen, Mobilität bezahlbarer und unabhängiger von den Schwankungen der internationalen Ölpreise zu machen“, sagt Hagmann.
Aus Sicht von Vattenfall bleibt daher entscheidend, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und deren Preisschwankungen dauerhaft zu reduzieren, statt auf Tankrabatte zu setzen. „Dieser kann Verbraucherinnen und Verbraucher zwar kurzfristig unterstützen, führt jedoch zu Fehlanreizen, da Marktpreise die Aufgabe haben, Knappheiten abzubilden und Konsumentscheidungen entsprechend zu lenken“, betont Hagmann. „Langfristig gewinnen wir vor allem dann mehr Preisstabilität, wenn wir unsere Mobilität stärker elektrifizieren.“
Elektromobilität wird für immer mehr Menschen alltagstauglich
Der aktuelle Preisanstieg bei fossilen Energieträgern macht den Kostenvorteil der Elektromobilität besonders sichtbar. Ob zuhause oder an öffentlichen Vattenfall-Ladepunkten: Die Energiekosten pro gefahrenen Kilometer liegen mit einem E-Auto derzeit bei etwa der Hälfte der Kosten für Benzin oder Diesel. Damit kann Elektrifizierung Verbraucher unabhängiger von fossilen Energieträgern und weniger anfällig für starke Schwankungen der Ölpreise machen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher gewinnt mit zunehmender Verbreitung der Elektromobilität auch die Transparenz von Ladetarifen an Bedeutung. Das Tarifmodell von Vattenfall InCharge setzt dabei nicht auf ein Abomodell mit Grundgebühr, sondern lediglich zwei Ladepreise. Es wurde in diesem Jahr im P3 eMobility Excellence Benchmark 2026 sowie von AUTO BILD für seine Transparenz und Kundenfreundlichkeit ausgezeichnet. Darüber hinaus investiert Vattenfall in die Weiterentwicklung seiner digitalen Angebote, unter anderem durch den Einsatz eines KI-gestützten Kundenservice-Agenten.


