Valentinstag: Wie Zweisamkeit den Energiebedarf reduziert
Mit dem nahenden Valentinstag zeigt sich: Liebe ist nicht nur romantisch – sie spart auch überraschend Energie. Neue Verbrauchsdaten von Vattenfall zeigen, dass niederländische Haushalte in Momenten häuslicher Zweisamkeit weniger Energie verbrauchen. Vom Ausschalten des Fernsehers bis zum gemeinsamen Einkuscheln unter einer Decke: Schon kleine Gesten haben einen messbaren Effekt.
Wenn der Fernseher ausgeschaltet bleibt und die Aufmerksamkeit auf ein Gespräch oder ein Spiel übergeht, sinkt der Energieverbrauch. „Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie groß der Unterschied eines bildschirmfreien Abends ist“, sagt Rob van der Plas, Energieexperte bei Vattenfall. „Aber sobald der Bildschirm dunkel wird, sinkt der Verbrauch um etwa 120 Watt pro Stunde. Und ehrlich gesagt: Meist wird der Abend dadurch auch deutlich gemütlicher.“ Ein einzelner Abend ohne Streaming spart rund fünfzehn Cent.
Wärme teilen, Energie sparen
Die gemeinsame Wärme hat ebenfalls mehr Wirkung, als viele Paare denken. Kuschelt man sich gemeinsam auf dem Sofa unter eine Decke, kann die Heizung problemlos um ein Grad heruntergedreht werden. Das spart in einem durchschnittlichen Haushalt etwa 1,5 Kubikmeter Gas pro Abend – also rund zwei Euro. „Man braucht keine komplizierte Technik, um Energie zu sparen“, ergänzt van der Plas.
Ähnliches gilt für Abende, an denen die Lichter früher ausgehen und man zeitig ins Bett geht. Das frühzeitige Ausschalten von Lampen, Fernseher und Heizung reduziert den Verbrauch um etwa 0,8 Kilowattstunden Strom und 3 Kubikmeter Gas – das senkt die Energiekosten um rund vier Euro pro Nacht. Selbst das Badezimmer kann romantisch und effizient sein: Gemeinsam zu duschen halbiert nahezu den Wasserverbrauch. Bei einer achtminütigen Dusche spart das rund 70 Liter Trinkwasser und 0,5 Kubikmeter Gas – etwa siebzig Cent.
Einsparpotenziale am Abend
Und dann sind da noch die Kerzen – der Klassiker für jeden Valentinsabend. „Kerzen gehören auf den Tisch, aber bitte als LED-Version“, betont van der Plas. „Normale Kerzen geben kaum Wärme ab und erfordern zusätzliche Lüftung. Für die Atmosphäre also lieber zu LED-Kerzen greifen.“ Für alle, die Romantik lieber draußen suchen: Ein zweistündiger Spaziergang durch Wald oder Stadt bringt nebenbei zusätzliche Einsparungen. Wenn zu Hause währenddessen alles ausgeschaltet bleibt, sparen Haushalte rund 0.4 Kilowattstunden Strom und 1.5 Kubikmeter Gas – ein finanzieller Vorteil von etwa zwei Euro.
„Wer all diese Tipps kombiniert, kann am Valentinstag fast neun Euro an Gas und Strom sparen“, sagt van der Plas. „Der größte Effekt entsteht dadurch, dass man mehr Zeit miteinander verbringt statt mit Geräten. Dass Liebe so mühelos mit einem niedrigeren Energieverbrauch einhergeht, macht den Tag noch wertvoller.“
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dr. Christian Jekat
Vattenfall GmbH


