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Energiesparen in der Weihnachtszeit

Zur Weihnachtszeit wird viel Zeit zu Hause verbracht, Lichter angeschaltet und geheizt, gebacken und gekocht. Doch auch in der Weihnachtszeit lässt sich Energie sparen.

Zur Weihnachtszeit gibt’s einfach mehr: mehr Vorfreude, mehr Genuss, mehr Beisammensein und mehr verbrauchte Energie. Wobei Letzteres vielleicht gar nicht sein muss. Wir geben Tipps zum Energiesparen in der Weihnachtszeit.

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Das Backen von Weihnachtsplätzchen macht Klein und Groß Spaß, Foto: Vattenfall 

Dekorative Weihnachtsbeleuchtung in Fenstern, an Fassaden und Bäumen verzaubert die dunkle Jahreszeit. Es wird jede Menge gebraten, gebacken und gekocht. Weihnachtsgans, Keks und Co. treiben den Energieverbrauch ebenso in die Höhe wie gut beheizte Zimmer.

Zur „Gänsebraten-Spitze“ am 25. Dezember verbrauchen deutsche Haushalte rund 30 Prozent mehr Energie als an gewöhnlichen Tagen. Quelle: BDEW

Kerstin Jorns gibt Tipps zum Energiesparen

Kerstin Jorns, verantwortlich für die Schulkommunikation in Berlin, hat nicht nur für Schüler gute Tipps rund um das Thema Energiesparen.

  • In der Weihnachtsbäckerei: Backen Sie verschiedene Plätzchensorten direkt hintereinander. So vermeiden Sie Leerlauf und müssen den Ofen nicht nachheizen. Beginnen Sie außerdem mit der unempfindlichsten Kekssorte. Auf diese Weise sparen Sie sich das Vorheizen.
  • O du fröhliche! Singen Sie doch wieder einmal selbst unter dem Weihnachtsbaum. Das erzeugt Glücksgefühle und funktioniert ganz ohne Musikanlage, Computer oder andere Stromverbraucher.
  • Ein Lichtlein brennt … Echte Kerzen sorgen für authentische Weihnachtsstimmung. Im Gegenzug bleibt die elektrische Beleuchtung aus. Bitte beachten Sie, dass offene Flammen beaufsichtigt werden sollen.
  • Geschenke mit Sinn: Achten Sie bei der Auswahl der Geschenke auf deren Langlebigkeit, Umweltverträglichkeit und Herkunft. Hier können Sie indirekt Energie sparen. Und schenken Sie nicht nur um des Schenkens willen: Wenn das Geschenk nicht gefällt, landet es womöglich gleich wieder auf dem Müll.
  • Stromverbrauch steuern: Steuern Sie die Weihnachtsbeleuchtung über Zeitschaltuhren. So verbrauchen die Lichter nur dann Energie, wenn Sie auch etwas davon haben.
  • Besser heizen: Bei circa 20 bis 22 Grad Zimmertemperatur fühlen wir uns wohl. Wenn mehr Menschen im Raum sind, können Sie auch ein bis zwei Grad herunterschalten. Denn jedes Grad mehr verbraucht auch circa sechs Prozent mehr Energie.
  • Home Smart Home: Mit Smart Home können Sie sowohl die Heizung als auch die Beleuchtung komfortabel steuern. Das spart eine Menge Stromkosten.
  • Weihnachten liegt in der Luft: Fenster nicht auf Kipp stellen, sondern drei bis fünf Mal am Tag für einige Minuten aufreißen. Dieses Stoßlüften sorgt für ein Wohlfühlklima, hält den Energieverlust niedrig und die Wände kühlen nicht aus. Vergessen Sie nicht, vorher die Heizung zu drosseln.

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Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit.

 

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Experte Kerstin Jorns

Seit fast 30 Jahren arbeite ich im Unternehmen. Angefangen hat alles in den Lehrküchen und Beratungsstellen. Dort habe ich unseren Kunden den energieeffizienten Umgang mit Elektrohaushaltsgeräten vermittelt. Seit 1997 bin ich für die Schulkommunikation in Berlin verantwortlich und Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund um das Thema Energie.

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