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Intelligente Signalleuchten an Windenergieanlagen

Windparks sollen sich so harmonisch wie möglich in ihre Umgebung einfügen. Auch nachts. Für den entstehenden dänischen Windpark Vesterhav Syd & Nord in der Nordsee testet Vattenfall ein radarbasiertes Steuerungssystem für die roten Leuchtfeuer auf den Turbinenspitzen. Statt im Dauerbetrieb leuchten diese dann nur noch bei aktuellem Bedarf auf.

Ein radargesteuertes System in einem deutschen Windpark schaltet das Leuchtfeuer an den Windturbinen automatisch ein und aus, wenn sich Flugzeuge in der Nähe befinden. (Photo: Terma A/S)

Wer direkt an der Küste wohnt, genießt die beruhigende Weite des Ozeans bis zum Horizont. Mancherorts bleibt der Blick jedoch an den Turbinen eines Windparks hängen, die in Sichtweite auf dem Meer installiert sind. Vattenfall achtet daher beim Bau von küstennahmen Windparks darauf, die visuellen Auswirkungen möglichst gering zu halten. „Für uns ist es wichtig, dass sich die Offshore-Windparks so harmonisch wie möglich in die Umgebung einfügen. Wir stellen deutlich weniger und kleinere Windturbinen auf, als es gemäß unserem Vertrag möglich wäre. Außerdem möchten wir das Leuchtfeuer während der Nacht reduzieren," sagt Michael Simmelsgaard, Country Manager von Vattenfall in Dänemark.

Radarbasiertes Steuerungssystem 

Die gesetzlich vorgeschriebenen Leuchtfeuer auf der Spitze der Turbinen sind sehr leuchtstark um nächtliche Kollisionen mit Flugzeugen zu vermeiden. Eine ganze Gruppe heller roter Lichter nachts können auf die Anwohner der Küste störend wirken. Damit die Signallichter nicht ununterbrochen leuchten müssen, wurde eine auf Radar basierende Technik entwickelt, die die Signalleuchten nur einschaltet, wenn sich ein Flugzeug nähert. Das spart Energie und ist angenehmer für die Küstenbewohner. Dank dieser Technik kann das oberste Licht zu 95 Prozent ausgeschaltet bleiben.

Erfolgreicher Onshore-Einsatz 

In Deutschland ist das System seit 2015 im Einsatz. Auch die Gesetzgebung wurde angepasst, so dass kein Dauerleuchten mehr vorgeschrieben ist, wenn eine entsprechende radarbasierte Lichtsteuerung vorhanden ist. Was in deutschen Onshore-Windparks bereits erfolgreich funktioniert, soll jetzt auch in Dänemark umgesetzt werden. Ein entsprechendes System, das die dänischen Firma Terma entwickelt hat, wird derzeit im Windturbinen-Testzentrum Østerild in Thy an der dänischen Nordwestküste getestet.

Erste Offshore-Erprobung 

Das System soll im künftigen Windpark Vesterhav Syd & Nord in der Nordsee eingesetzt werden. Dazu wurde bereits bei den Behörden die Befreiung von der Dauerleucht-Vorschrift beantragt. „Entsprechende Systeme sind seit zehn Jahren in Onshore-Windparks in Schweden, Norwegen und Deutschland in Betrieb. Deshalb hoffen wir, dass wir sie auch in Dänemark einsetzen können. Dies wird auch das erste Mal sein, dass das System auf See erprobt wird", erläutert Michael Simmelsgaard.

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