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Wie die Coronakrise die Teamdynamik verändert

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen mussten sich wegen der Corona-Pandemie an ein verändertes Arbeitsumfeld gewöhnen. In einigen Bereichen mussten ganze Arbeitsweisen angepasst werden. So auch im Recruiting neuer Kolleginnen und Kollegen.  

Unser Deutschlandchef Tuomo Hatakka berichtet darüber, wie die Coronakrise seine Arbeitsweisen und die Zusammenarbeit im Team verändert hat.  
 
Tuomo Hatakka: „Die Coronakrise wird eine schnellere und nachhaltigere Veränderung unserer Arbeitswelt bewirken, als sie sonst in traditionellen Unternehmen möglich gewesen wäre. Wir werden agiler und flexibler arbeiten und wir werden sehen, dass mentale Präsenz für unsere Arbeit in vielen Bereichen das Entscheidende ist; nicht die physische Präsenz. 

Angepasste Teamdynamik

In den vergangenen Wochen und Monaten musste auch ich mich wie meine Kolleginnen und Kollegen sehr schnell an eine neue Situation gewöhnen. Home Office war plötzlich die neue Normalität. Wir haben glücklicherweise 2018 und 2019 bereits Microsoft Office 365 eingeführt. So verfügten wir bereits über eine Infrastruktur, die effektives Arbeiten vom Zuhause ermöglicht. So konnten wir die ganze Zeit  während der Corona-Pandemie voll funktionsfähig sein.   
 
Wir haben in den letzten Monaten gelernt, dass die Leistung nicht so sehr abhängig von physischer Präsenz am Arbeitsplatz ist. Die mentale Präsenz ist das Entscheidende. Ich glaube, diese Erkenntnis wird die Kultur vieler Unternehmen nachhaltig verändern. Home Office wird ein wichtiger Teil der neuen Normalität nach der Pandemie sein.  
 
Eine Lehre war auch, dass wir die Arbeitszeiten im Team viel flexibler gestalten mussten. Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Home Office ihre Arbeit zu erledigen und gleichzeitig ihre Kinder zu betreuen hatten, konnten nicht mehr so einfach zu den Kernarbeitszeiten an Meetings teilnehmen. Also haben wir uns in meinem Team auf zwei kurze telefonische Meetings pro Woche geeinigt, um die aktuelle Lage zu besprechen. Für uns alle bedeutete die räumliche Trennung, täglich viele Telefonate oder Videokonferenzen führen zu müssen.  

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Deutschlandchef Tuomo Hatakka in einer Videokonferenz mit Ulrika Jardfelt, Head of Business Unit Heat Sweden

Trotzdem macht es natürlich einen Unterschied, ob man sich persönlich trifft und schnell bei einem Kaffee eine Frage klären kann oder ob Interaktion auf den virtuellen Raum beschränkt ist. Aber ich denke, es hat gut funktioniert. Und obendrein haben wir Einblicke in das Leben unserer Kolleginnen und Kollegen bekommen, die wir nicht kannten. Zum Beispiel war bei einem Kollegen im Hintergrund immer ein an der Wand befestigtes Rennrad zu sehen. Gelegentlich stand auch ein kleines Kind vor der Laptop-Kamera am heimischen Schreibtisch, weil es sehen wollte, mit wem die Mama oder der Papa so lange am Computer spricht. Und ab und zu wurden Gespräche von einem Hund unterbrochen, der Aufmerksamkeit verlangte. 
 
Übrigens waren die Möglichkeiten zu persönlichen Treffen nicht nur innerhalb unseres Unternehmens plötzlich stark eingeschränkt. Auch externe Meetings haben wir mit Ausnahme von betriebskritischen Terminen komplett virtuell wahrgenommen. Und das bestätigt, dass man  fast alles auch über digitale Kanäle besprechen und entscheiden kann.“ 

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