Wie die Coronakrise das Recruiting verändert

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen mussten sich wegen der Corona-Pandemie an ein verändertes Arbeitsumfeld gewöhnen. In einigen Bereichen mussten ganze Arbeitsweisen angepasst werden. So auch im Recruiting neuer Kolleginnen und Kollegen.  

Daher haben wir unserem Recruiting-Team viele Fragen gestellt und folgende Antworten erhalten:  
 
1.     Waren Recruitments überhaupt noch möglich oder wurden diese wegen der Einschränkungen, die die Coronakrise mit sich brachte, komplett ausgesetzt? 
 
Nach einer kurzen Phase der Umstellung wurden unsere Recruitments mehr oder weniger normal fortgesetzt und weiterhin Bewerbungsgespräche geführt. Aber für Interviews gilt was auch für alle anderen Gespräche gilt: es gibt Telefon und Video. Entsprechend haben wir von heute auf morgen unsere Gespräche online durchgeführt. 
 
2.     Hat es Vorteile, wenn Gespräche mit KandidatInnen per Video stattfinden? 
 
Ein Vorteil war die größere zeitliche Flexibilität. Gesprächstermine konnten oft viel schneller vereinbart werden, da fast alle – die Recruiter selbst ebenso wie die Kandidatinnen und Kandidaten – zu Hause waren. Die bekannte Umgebung hat zu einer entspannteren Atmosphäre beigetragen. Außerdem bot das gemeinsame Thema Corona einen Einstieg in den Small Talk, der sich sonst nicht immer so leicht finden lässt. Und die digitalen Meetings führten auf beiden Seiten zu Zeitersparnis, da die Anreise entfiel.  

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3.    Gab es auch Nachteile? 
 
Ja, die gab es auch. Einen wirklichen Nachteil gab es bei Einstellungen für technische und handwerkliche Berufe. Ein praktischer Test der handwerklichen Fähigkeiten ist über Video oder Telefon eben einfach nicht möglich. 
Es gab auch KandidatInnen, die keinen Computer mit Kamera und Mikrofon zur Verfügung hatten. Oder die Videokonferenzsysteme von Vattenfall und den Bewerbern waren nicht kompatibel. Und wenn man das Gegenüber nicht sieht, sieht man eben auch die Körpersprache nicht. Dann ist es viel schwerer einzuschätzen, wie authentisch sich diejenige oder derjenige verhält.  
 
4.     Konnte das zu einem Hinderungsgrund für die Einstellung werden? 
 
Eigentlich nicht. Wenn eine Bewerbung wirklich überzeugend war, aber es noch letzte Unsicherheiten gab, haben wir uns mit den Bewerbern schon mal zu einem Spaziergang verabredet. Obwohl die Gespräche dann vielleicht etwas informeller wirkten, hat das gut funktioniert. Und auch die Kandidatinnen und Kandidaten waren von unserer Kreativität beeindruckt.  
Patrick Roscher, Head of Training and Recruitment Germany bei Vattenfall, fast die Veränderungen im Arbeitsalltag des Recruitment-Teams zusammen: „Ich finde es bemerkenswert, wie professionell unser Team doch mit der Situation umgegangen ist und sich super schnell entsprechend angepasst hat. Definitiv haben wir hierbei viel gelernt und können positive Aspekte bei künftigen Einstellungen übernehmen“  

 
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