Vattenfall erhält Teilbaugenehmigung für Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Brunsbüttel

Baubeginn hängt von der Freigabe des Baufeldes durch die Aufsichtsbehörde ab.

Die Stadt Brunsbüttel hat Vattenfall die Teilbaugenehmigung für den Bau des Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (LasmA) erteilt. Im LasmA sollen Abfälle aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel und (Rest-)Betriebsabfälle so lange gelagert werden, bis Schacht Konrad als bundesweites Endlager zur Verfügung steht.
 
„Vor dem Hintergrund der erheblich verspäteten Inbetriebnahme des Endlagers Schacht Konrad hat Vattenfall im Jahr 2014 den Bau eines Abfallzwischenlagers auf dem Gelände des Kernkraftwerks Brunsbüttel beantragt, um den Rückbau des Kraftwerks weiter planen und realisieren zu können“, betont Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Kernkraftsparte von Vattenfall. Schacht Konrad als bundesweites Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle sollte ursprünglich bereits Mitte bis Ende der 90’er Jahre eröffnet werden. In der Vergangenheit kam es mehrfach zu Verzögerungen. Aktuell rechnet das Bundesumweltministerium mit einer Inbetriebnahme zwischen 2021 und 2025.
 
Vattenfall hat in den letzten Monaten umfassend und intensiv an der notwendigen Vorbereitung des Baufeldes gearbeitet und strebt den Baubeginn des LasmA für Anfang 2018 an. Der Beginn hängt von der Freigabe des Baufeldes durch die Aufsichtsbehörde ab. 
 
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