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Wie betreibt man einen Offshore-Windpark

Während Neueröffnungen von Offshore-Windparks den Medien nach wie vor eine Notiz wert sind, weiß man vergleichsweise wenig darüber, wie diese Windkraftwerke tagtäglich betrieben werden. Der Journalist Marc Bielefeld und der Fotograf Paul Langrock wollten es genauer wissen. Sie schauten den Teams, die die Offshore-Windparks DanTysk und Sandbank westlich der Insel Sylt betreiben und warten, eine Woche lang über die Schultern.

Im Sommer 2009 floss erstmals Strom von einem Offshore-Windpark in der Nordsee in das deutsche Stromnetz. Der offizielle Startschuss für diese Technologie erfolgte dann wenige Monate später im April 2010 mit der feierlichen Inbetriebnahme dieses Windparks. Er heißt alpha ventus. Zwölf Windenergieanlagen der 5-MW-Klasse drehen seither unter diesem Namen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum.

Windräder des Offshoreparks DanTysk in der Nordsee

Seit der Errichtung dieses Pionierprojekts, das von EWE, Vattenfall und E.ON umgesetzt wurde, hat sich einiges getan. Zehn Jahre später, Mitte 2019, stehen rund 1.400 Offshore-Windenergieanlagen in der deutschen Nord- und Ostsee. Und wenn Deutschland in einigen Jahrzehnten einmal ganz ohne fossile Energien auskommen will, dann werden noch deutlich mehr Offshore-Windparks hinzukommen müssen.

Doch die Produktion von grünem Strom aus Meereswind ist im Vergleich zu den Erzeugungsformen „Photovoltaik“ und „Wind an Land“ ungleich komplexer. Das betrifft sowohl den Bau als auch den Betrieb solcher Kraftwerke auf hoher See. Und während Neueröffnungen von Offshore-Windparks den Medien nach wie vor eine Notiz wert sind, weiß man vergleichsweise wenig darüber, wie diese Windkraftwerke tagtäglich betrieben werden. Dabei sollen die Rotoren mindestens 20 Jahre lang bei Wind und Wetter drehen und zuverlässig Strom liefern.

Der Journalist Marc Bielefeld und der Fotograf Paul Langrock wollten es genauer wissen. Sie schauten den Teams, die unsere Offshore-Windparks DanTysk und Sandbank weit draußen westlich der Insel Sylt betreiben und warten, eine Woche lang über die Schultern. Was sind das für Menschen, die auf hoher See 100 Kilometer entfernt von ihrem Basishafen zwei Wochen am Stück für die Energiewende in Deutschland arbeiten? Wie lebt es ich da draußen auf einer Plattform, die in Spitzenzeiten bis zu 60 Techniker und Spezialisten beherbergt?

Techniker auf dem Transition Piece - sie haben Werkzeuge und Teile gekrant.

Lesen Sie die Reportage, die Marc Bielefeld von Hoher See mitgebracht und für die Zeitschrift mare aufgeschrieben hat. Sie ist erschienen in der Ausgabe April / Mai 2019. Wir bedanken uns bei der mare-Redaktion für die Möglichkeit, sie an dieser Stelle nochmals veröffentlichen zu können.

Zum Artikel: Dreht Euch!


 

Experte Lutz Wiese

Ich bin gebürtiger Ostwestfale und seit 1999 im Vattenfall Konzern tätig, seit 2008 als Pressesprecher für die erneuerbaren Energien. Was damals mehr oder weniger noch Zukunftsmusik für das Unternehmen war, ist heute Kerngeschäft. Als gelernter Physiker und Journalist schaue ich dabei gern über den Tellerrand und interessiere mich für alle Themen, die sich dem Thema Energiewende zuordnen lassen. Und das werden nahezu täglich mehr.

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