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Wir sagen Danke - Laura

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen müssen sich derzeit wegen der Corona-Pandemie an ein verändertes Arbeitsumfeld gewöhnen. Ob zu Hause einen Arbeitsplatz einrichten, in ein neues Schichtteam einarbeiten oder sogar temporär eine völlig andere Arbeitsaufgabe übernehmen. Hier kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort.

Laura Lüschen ist im Bereich Trading mitverantwortlich für ein 24/7 Schichtteam im Stromhandel.

1. Wie erleben Sie die Auswirkungen von „Corona“ in Ihrem Arbeitsalltag?

Laura Lüschen: Schon am 12. März 2020 wurde bei uns ein Homeoffice-Szenario getestet. Durch die schnellen Entwicklungen wurde seitdem der „Testfall“ gar nicht erst wieder aufgehoben. Da ich mitverantwortlich für ein 24/7 Schichtteam im Stromhandel bin, bin ich schon etwas daran gewöhnt, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht regelmäßig zu sehen oder zu sprechen. Aber nun sitze ich seit zwei Wochen zu Hause. Da vermisse ich die Kommunikation mit den übrigen Kollegen aus dem Büro schon.

Wir nutzen schon lange MS Teams und Confluence, um die Informationen im Team zu streuen. Dies nutzen wir nun noch viel intensiver, auch um die Kommunikation mit anderen Bereichen zu ermöglichen. Jedoch machen die vielen Telefonkonferenzen und Chats das Arbeiten anstrengender, da nun viel, was man sonst „mal eben so“ durch den Raum gerufen hat, ausformuliert und getippt werden muss. Auch fehlt mir oft das direkte Feedback eines direkten Gespräches, da ich nicht sehen kann, wie mein Gegenüber die Information aufnimmt.

2.  Mit welchen Maßnahmen, Vorkehrungen oder Ideen meistern Sie die momentane Situation?

Da wir nun nicht mehr im Büro sind und nun auch die Kolleginnen und Kollegen der Früh- und Spätschicht nicht mehr persönlich treffen, haben wir tägliche Teams-Telefonate mit der Schicht eingerichtet. So haben wir die Gelegenheit, uns einen Überblick über die tagesaktuelle Situation zu verschaffen. Und die Schicht-Mitarbeiter haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen oder über ihre Sorgen und Befürchtungen zu sprechen. Da ist jetzt auch viel Feingefühl und Menschenkenntnis notwendig. Ich bin sehr froh, dass wir schon ein eingespieltes Team sind, das sich recht gut kennt und so schon etwas einschätzen kann, wie wir in Stresssituationen reagieren.

3. Was gibt Ihnen Kraft, Hoffnung, Zuversicht?

Ich bin in der glücklichen Lage, dass mein Mann auch im Homeoffice ist. So können wir uns gegenseitig motivieren, morgens „zur Arbeit“ zu gehen. Außerdem können wir dank der modernen Technik sehr gut Kontakt zu Familie und Freunden halten. So haben wir zum Beispiel unsere Multi-Player Computerspiele-Runden ausgeweitet und telefonieren viel mit Angehörigen anderswo. Auch Brettspiele lassen sich über Videostream mit anderen „teilen“, so dass wir nicht einmal auf unsere Brettspielegruppentermine verzichten müssen.

Außerdem machen mein Mann und ich durch die aufgrund des fehlenden Arbeitsweges eingesparte Zeit mehr Sport als früher. Wir haben unseren Cross-Trainer reaktiviert und ich habe mich für Online-Yogakurse angemeldet. Außerdem freut sich meine Katze extrem, dass nun rund um die Uhr ein ‚Dosenöffner‘ zu Hause ist. Das nutzt sie auch schamlos aus, um mich von der Arbeit abzuhalten und sich die ihr zustehenden Streicheleinheiten abzuholen.

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