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Wir sagen Danke – Thorsten

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen müssen sich derzeit wegen der Corona-Pandemie an ein verändertes Arbeitsumfeld gewöhnen. Ob zu Hause einen Arbeitsplatz einrichten, in ein neues Schichtteam einarbeiten oder sogar temporär eine völlig andere Arbeitsaufgabe übernehmen. Hier kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort.

Thorsten Ziegler, Head of Communications für die Bereiche Markets und Customers & Solutions 

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1.  Wie erleben Sie die Auswirkungen von „Corona“ in Ihrem Arbeitsalltag? 
 
Thorsten Ziegler: Ziemlich einschneidend momentan. Ich arbeite jetzt, wie so viele andere auch, von zu Hause. Ebenso meine Frau. Eigentlich keine neue Situation, da ich sehr viel mit internationalen Teams arbeite und die meisten Meetings ohnehin per Video stattfinden. Neu ist gerade allerdings, dass an die Stelle von zuvorkommenden und rücksichtsvollen Kolleginnen und Kollegen im Büroumfeld nun unsere drei kleinen Kinder getreten sind, und diese derartige Werte erst erlernen. Und da in unserer Wohnung ein richtiges Arbeitszimmer fehlt, ist es manchmal schwierig, einen ruhigen Arbeitsplatz zu finden. Daher nutze ich jetzt auch die frühen Morgenstunden, wenn die Familie noch in den Federn liegt. Nebenher gilt es, zu Schulaufgaben und Stillarbeit zu motivieren. Die Pausen nutzen wir dann, um Essen vorzubereiten und die Wohnung in Schuss zu halten. Der Tag ist also gut gefüllt. 
  
2.  Mit welchen Maßnahmen, Vorkehrungen oder Ideen meistern Sie die momentane Situation?  
 
Wir sprechen viel mit den Kindern, erklären warum wir zu Hause sind und das trägt schon mal viel zum Verständnis bei. Mit den beiden Größeren haben wir einen gemeinsamen Stundenplan für den Tag erarbeitet. Das hat die Situation erheblich erleichtert, verhindert aber Eskalationen auch nicht vollständig. Und dann machen wir jeden Nachmittag einen gemeinsamen Familienspaziergang, genießen die Sonne und die gemeinsame Zeit. 
  
3.  Was gibt Ihnen Kraft, Hoffnung, Zuversicht?
  

Wir haben ein stabiles Familien-, Freunde- und Arbeitsumfeld, in dem man sich gegenseitig unterstützt. Das ist schon mal viel wert. Und dann finde ich es wichtig, aus jeder Situation das Beste zu machen. Das entschleunigte und verschlankte Leben ein wenig zum Vorteil zu nutzen. Um mehr Muße und Kreativität im Job zu finden. Um mehr „Quality Time“ mit Familie zu Hause und Freunden am Telefon oder in sozialen Medien zu verbringen. 
 
Ich würde mir wünschen, dass wir einige der Dinge mitnehmen, die uns durch die letzten Wochen gebracht haben. Dass wir achtsamer miteinander umgehen, dankbar sind für vermeintliche Alltäglichkeiten, öfter mal wieder den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, anstelle eine E-Mail zu schreiben, dass es insgesamt weniger hektisch zugeht. Und vielleicht, wer weiß, kann auf längere Sicht die Handlungsbereitschaft der Politik in diesen Wochen auch Ansporn sein, andere Krisen wie den Klimawandel ähnlich konsequent anzugehen. 

 

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