Kompost aus dem Glaskasten für Balkon oder Terrasse

Im aktuellen Pflanz Was!-Video legen die Spreegärtner Marc und Thomas einen Kompost an. Darin können sie Garten- und Küchenabfälle sinnvoll verwerten. Sie zeigen, wie aus organischem Material gehaltvolle Erde entstehen kann.

Wer keinen Garten hat, erfreut sich bestenfalls an Balkon- oder Terrassenpflanzen. Im Gegensatz zu deren Artgenossen in großzügigen Beeten, nehmen sie mit Pflanzkästen oder Töpfen vorlieb. Das muss kein Nachteil fürs Wachstum sein; dank guter Pflanzenerde. Diese ist im Handel erhältlich, lässt sich aber auch mit etwas Geduld im eigenen Komposter erzeugen. 

Vollwertiger Dünger aus Hausmüll verbessert Bodenqualität

Die clevere Alternative Hausmüll zu reduzieren ist, einen Kompost anzulegen. Anstatt Küchenabfälle wegzuwerfen, verrotten sie dort nachhaltig in einem ökologischen Kreislaufsystem. Je nach Nährstoffgehalt ist ausgereifter Kompost vollwertiger Dünger für gehaltvolle Erde. Außerdem macht er den Einsatz zusätzlicher Düngemittel überflüssig. 

Kompostierbar sind organische Materialien, die biologisch abbaubar sind, wie zum Beispiel Gemüse- und Obstreste oder Kaffeesatz. Schon gewusst? Letzterer lockt Regenwürmer an, die erheblich zur Verarbeitung der „Zutaten“ beitragen. Dahingegen gehören Plastik, Glas, Metall sowie weder Wurst, Fleisch, Käse noch Zitrusfrüchte auf den Kompost.

Die Spreegärtner von Vattenfalls Pflanz Was!-Engagement zeigen im Video, wie sich Hobbygärtner einen Komposter für den Balkon oder die Terrasse anlegen können. Ein ausgedientes Terrarium dient als Behälter. Die Experten geben Tipps zu den Materialien und in welcher Reihenfolge diese sinnvoll eingebracht werden sollten. 

Workshop am 16. September

Workshop „Vogelhäuschen"
Wir bauen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Vogelhäuschen für den Winter.

Anmeldung

Sonntag, 16. September, 15 – 17 Uhr
Stadtgarten am Heizkraftwerk Mitte
Köpenicker Straße 60, 10179 Berlin 

Adresse und Öffnungszeiten

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