Ausflug in die digitale Energiewelt

Die Energiewelt von morgen ist dezentral, dekarbonisiert und digital – so lautet unser Blick in die Zukunft. Relativ schnell ist dabei klar, was unter dezentral und dekarbonisiert zu verstehen ist. Es geht dabei um den Umbau des Energiesystems, an dessen Ende viele, dezentrale erneuerbare Quellen wie Wind, Sonne und Wasser die Versorgung der Menschen mit fossilfreier („dekarboniserter") Energie garantieren. Und das nicht nur im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung, sondern zukünftig auch im Bereich Verkehr und im Industriesektor. So weit, so gut.

Am Begriff „Digitalisierung", insbesondere in Kombination mit dem Begriff „Energie", scheiden sich jedoch bislang die Geister. Es wird viel über das Thema gesprochen, aber noch scheint unklar, worum es wirklich geht. Der „Tagesspiegel" schrieb dazu kürzlich in seinem Background: „Wer das Wort 'Digitalisierung' kaum noch hören und lesen will, darf sich in guter Gesellschaft fühlen.

Der Windpark Thanet in der südwestlichen Nordsee, an der Küste von Thanet in der Grafschaft Kent in England. 

Gerade in der Energiewirtschaft wird damit oft reichlich unstrukturiert um sich geworfen, gerne begleitet von „disruptiv". In Präsentationen, in Businessplänen, auf Diskussionspodien. Gleichzeitig dominieren weiterhin Geschäftsmodelle, die aus der guten alten analogen Welt stammen und bestenfalls leicht angepasst werden. Wie kann man also erkennen, was an der Digitalisierung wirklich die Spielregeln ändert und was nur heiße Luft ist?" 

Digitalisierung der Erneuerbaren Energien 

„Dieser - guten, weil ehrlichen - Frage gehen wir seit geraumer Zeit nach, in nahezu allen unseren Unternehmensbereichen," sagt Lutz Wiese, Pressesprecher von Vattenfall. „Sehr intensiv befasst sich beispielsweise der Geschäftsbereich Wind damit, was Digitalisierung für die erneuerbaren Energien bedeutet. Die Kollegen vom Wind haben daraufhin bereits vor zwei Jahren eine eigene so genannte „Innovationsplattform" - ja, noch so ein Buzzword - namens Greenfield gegründet, die quasi bei Null angefangen und sich der Sache angenommen hat."

Warum Vattenfall diesen Weg eingeschlagen hat, welche Überlegungen dahinter stehen und vor allem, was bislang an konkreten Geschäftsideen dabei herausgekommen ist, darüber sprach der Chef des Vattenfall Geschäftsbereichs Wind, Gunnar Groebler, unlängst mit Markus Voss, Ressortleiter Finanzen, Immobilien und Auto bei  „Focus Online“, für die Serie „Digital Heroes“.

Der vollständige Bericht ist zu lesen bei Focus Online: Focus Online - Digital Heroes

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