Wiederherstellung der Ufervegetation am Fluss Umeälven
In regulierten Flüssen mit einem hohen Maß an Hydropeaking (raschen, kurzfristigen Schwankungen der Durchflussmenge) werden natürliche Erosions- und Sedimentationsprozesse verändert, was zu unnatürlich hohen Erosionsraten führt.
Kurzinformation
- Umeälven, stromaufwärts des Wasserkraftwerks Tuggen
- Ufervegetation, Fische, wirbellose Tiere und Wasserpflanzen
- Minderung der negativen Auswirkungen der Eiserosion auf Uferlebensräume
- 2025–2026
Ursache hierfür ist eine Kombination aus Eisbewegungen und wechselnden Fließgeschwindigkeiten, die dazu führt, dass sich in Ufer‑ und Flachwasserbereichen kaum Sedimente ablagern.

Eine Maßnahme zur Minderung dieser Effekte und zur Stärkung der Uferzone ist der Einsatz großer Felsbrocken entlang des Ufers. Die fixieren das Eis und verhindern so dessen Bewegung. Gleichzeitig bilden sie eine Struktur, die feines Sediment und organisches Material zurückhält.
Im Frühsommer 2025 wurden an zwei Standorten flussaufwärts des Wasserkraftwerks Tuggen Maßnahmen zur Stärkung der Uferzone umgesetzt. Die Arbeiten erfolgten mit einem Bagger, der von einem Ponton aus operierte, was eine stabile Arbeitsplattform sowie den Transport von Geräten und Materialien (Felsblöcken) ermöglichte. Weitere Maßnahmen sind für das Jahr 2026 auch am Fluss Luleälven geplant. Im Anschluss wird die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen evaluiert.
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