Berlins größte Solarthermie-Anlage ist am Netz

Heute haben Vattenfall Wärme Berlin-Chef Gunther Müller und Bezirksbürgermeister Oliver Igel die CO2-neutrale Ergänzung zur Köpenicker Fernwärme-Erzeugung nach nur zehn Wochen Bauzeit feierlich in Betrieb genommen.

Im Februar 2018 begann die Vattenfall Wärme Berlin zusammen mit dem dänischen Projektpartner Arcon-Sunmark den Bau der größten Solarthermie-Anlage Berlins. Heute nimmt sie am Energiestandort Wendenschloßstraße in Köpenick ihren Betrieb auf.

Es ist Vattenfalls erste Solarthermie-Anlage für die Fernwärme in Berlin. Sie verfügt über 78 Groß-Kollektoren mit zusammen mehr als 1.000 Quadratmetern Aperturfläche. Bei voller Leistung ermöglichen sie rund 14.000 CO2-freie heiße Duschen in Köpenick pro Jahr. Die regenerative Technik ergänzt die bestehenden gasgefeuerten Erzeugungsanlagen und das Biomethan-Blockheizkraftwerk am Standort. In Summe verfügen die Anlagen über eine Leistung von 19 Megawatt elektrisch und 38 Megawatt thermisch. Sie erzeugen Fernwärme für rund 10.000 Haushalte im lokalen Wärmenetz Köpenick.

Vattenfall Wärme-Vorstand Gunther Müller, Projektleiter Edgar Scheider und Bezirksbürgermeister Oliver Igel nehmen die neue Solarthermie-Anlage in Köpenick in Betrieb.

Vattenfall Wärme-Vorstand Gunther Müller, Projektleiter Edgar Scheider und Bezirksbürgermeister Oliver Igel nehmen die neue Solarthermie-Anlage in Köpenick in Betrieb. 

Vattenfall Wärme Berlin-Chef Gunther Müller erklärt: „Mit dem Zusammenspiel von Solarthermie und Kraft-Wärme-Kopplung beschreitet Vattenfall einen neuen Pfad auf dem Weg zur Berliner Wärmewende. Bewährt sich die erneuerbare Ergänzung im täglichen Einsatz, gewinnt die Berliner Fernwärme einen weiteren wertvollen Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität.“

Bezirksbürgermeister Oliver Igel ergänzt: „Solarthermie ist eine der ökologisch wertvollsten regenerativen Energie-Gewinnungen mit einer hohen Effizienz. Transportwege für fossile und regenerative Brennstoffe entfallen zunehmend, denn Sonnenenergie ist gewissermaßen unbegrenzt verfügbar. Vattenfall leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Energiewende für eine nachhaltige Wertschöpfung in der Region.“

Der klare Vorteil in einer wachsenden Stadt wie Berlin: Die Solaranlage lässt sich einfach in bereits bestehende Anlagen integrieren. Das optimiert die Energieversorgung nach kurzer Bauzeit ohne langwierige Neubau-Projektierungen: In weniger als drei Monaten nach Auftragsverteilung ist die Solar-Ergänzung fertig.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Julia Klausch, julia.klausch@vattenfall.de
Vattenfall GmbH, Media Relations & Editorial Germany,
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