Temporäre Betriebsschließung in Brunsbüttel

Im abgeschalteten und brennstofffreien Kernkraftwerk Brunsbüttel wurden die Rückbauarbeiten unterbrochen. Am Dienstag vergangener Woche wurde ein Mitarbeiter einer Fremdfirma trotz strenger Hygiene- und Abstandsregeln positiv auf das Coronavirus getestet. 

Die Kraftwerksleitung hat daraufhin zusammen mit der Geschäftsführung am Donnerstagabend entschieden, den Betrieb am Standort Brunsbüttel temporär zu schließen, nachdem am selben Tag 3 weitere Fälle nach intern veranlassten Tests verzeichnet wurden. Seit Freitag wurden umfangreiche PCR-Tests mit allen bekannten Kontaktpersonen durchgeführt, bei denen 11 weitere Fälle identifiziert werden konnten.

Um die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kraftwerk bestmöglich zu gewährleisten und eine weitere Ausbreitung am Standort zu unterbinden, wurde unter Berücksichtigung aller atomrechtlichen Anforderungen die Entscheidung getroffen, die Schließung der Anlage vorsorglich bis einschließlich Freitag dieser Woche zu verlängern. In dieser Woche sollen weitere umfangreiche PCR-Tests durchgeführt, das Hygienekonzept überprüft und die kontrollierte Wiederaufnahme der Arbeiten in der nächsten Woche geplant werden.

Die Maßnahmen wurden sowohl mit dem Gesundheitsamt in Heide als auch der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde in Kiel eng abgestimmt. Sie sind notwendig und angemessen, um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und weitere Ansteckungen zu vermeiden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden über die Schließung des Kraftwerks informiert. Lediglich das atomrechtlich erforderliche Personal darf das Kraftwerk betreten. Ein Teil der Mitarbeiter arbeitet im Homeoffice.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Sandra Kühberger
Vattenfall GmbH, Media Relations and Editorial Germany

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