Kraftwerk Brunsbüttel: Rohrleitungsschnitte werden untersucht

Im Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB), das zurzeit abgebaut wird, wurde fälschlicherweise ein zum Sumpfsystem gehörender Trichter und ein Teil der zugehörigen Sammelleitung demontiert. Dies begünstigte einen weiteren Fehlschnitt in eine Kleinstleitung, die in einen tiefer liegenden, noch nicht abgebauten Bereich der Sammelleitung einmündet.

Alle Systemteile im Kernkraftwerk, für die die Voraussetzungen zum Abbau erfüllt sind, werden mit Abbaumarkierungen versehen. Im vorliegenden Fall wurde der Fehler aufgrund der richtigerweise nicht vorhandenen Abbaumarkierungen sofort bemerkt und die Abbautätigkeiten eingestellt. Die getrennten Teile waren noch nicht zum Abbau freigegeben.

Die getrennte Kleinleitung wurde provisorisch verschlossen. Das Vorgehen, das zu den fälschlichen Trennschnitten führte, wird untersucht. Zu einer Kontamination kam es nicht.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde gestern, 11. Oktober 2022, als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken („INES 0“).

 
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Stefan Müller
Vattenfall GmbH

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