Luftaufnahme vom Onshore Windpark Blakliden Fäbodberget in Nordschweden – die 84 Windenergieanlagen sind von Wald umgeben.

Windenergie von Vattenfall reduziert den CO2-Fußabdruck

Der Windenergie-Bereich von Vattenfall hat den CO2-Fußabdruck auf 13 Gramm pro erzeugter Kilowattstunde (g/kWh) reduziert, verglichen mit 15 Gramm im Jahr 2016. Die Reduktion wird weiter fortgesetzt.

Der neue schwedische Windpark Blakliden Fäbodberget erzielte einen Rekordwert von 8 g/kWh. In diesem Fall bedeutet das eine Reduktion der Emissionen um 47 Prozent gegenüber dem Wert von vor sechs Jahren. Ein Vergleich der Emissionen mit denen aus der fossilen Stromerzeugung zeigt, welch großen Unterschied eine fossilfreie Stromerzeugung für das Klima macht. Betrachtet aus einer Lebenszyklusperspektive (Environmental Product Declaration, EPD) erreichen fossil befeuerte Alternativen bei etwa 400 bis 1100 g/kWh.

Schlüsseltechnologien Wind, Solar, Batterien

„Die neue Umwelterklärung der Windenergie macht deutlich, dass uns die neue Technologie mit ihren geringeren Klimaauswirkungen pro erzeugter Kilowattstunde in die richtige Richtung weist“, sagt Helle Herk-Hansen, Head of Environment bei Vattenfall. „Wir sehen eine ähnliche Entwicklung bei den Solarmodulen und bei anderen neuen Technologien wie Batterien. Diese Technologien werden im IPCC-'Bericht zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels als Schlüsseltechnologien zur Reduzierung der Emissionen aus dem Energiesektor und zur Ermöglichung der Energiewende und des Lebens ohne fossile Brennstoffe innerhalb einer Generation' hervorgehoben.“

Betrachtet man aus einer Lebenszyklusperspektive das gesamte Windkraftportfolio von Vattenfall, ist ein höherer Anteil an modernen Windparks mit einer längeren Lebensdauer und einer höheren Erzeugung ein zentraler Faktor bei der Reduzierung der Emissionen. Die meisten CO2-Emissionen entstehen bei der Gewinnung von Rohstoffen, der Herstellung von Komponenten, in der Bauphase und beim Transport. Die Auswertungen zeigen, dass die größten Beiträge zu dem Abwärtstrend– betrachtet man den gesamten Lebenszyklus – durch die Umstellung auf fossilfreie Energie und durch die Verbesserung der Energieeffizienz bei energieintensiven Prozessen wie der Turbinenfertigung und bei der Rohstoffproduktion geleistet werden.

„Der teilweise in unserem Eigentum befindliche und kürzlich eingeweihte Windpark Blakliden Fäbodberget zeigt, wie technologische Entwicklung und Know-how eine schnelle Reduktion der Kohlendioxidmenge pro Kilowattstunde ermöglichen können“, sagt Helle Herk-Hansen. „Lebenszyklusanalysen zeigen uns, wie wir unsere eigene Leistung verbessern, mit Lieferanten in Dialog treten und mit Entwicklern zusammenarbeiten können, um die Umweltbelastung im Laufe der Zeit zu reduzieren.“

Die Strategie von Vattenfall, innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen, deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab. Daher arbeitet Vattenfall nicht nur daran, den eigenen CO2-Fußabdruck durch die Reduzierung der Emissionen im Einklang mit dem 1,5-Grad-Szenario zu verringern, sondern unterstützt auch die Lieferanten und Kunden.

Im Rahmen der Verpflichtung von Vattenfall, bis 2040 das Netto-Null-Emissionsziel (net zero) zu erreichen, hat sich das Unternehmen auch das Ziel gesetzt, die Emissionen, die durch zugekaufte Produkte und Dienstleistungen verursacht werden, bis 2030 um 50 Prozent pro Kilowattstunde zu reduzieren. Darüber hinaus strebt Vattenfall an, bis zum gleichen Jahr 100 Prozent der ausgemusterten Rotorblätter von Windkraftanlagen zu recyceln.

Seit fast 30 Jahren entwickelt Vattenfall Lebenszyklusanalysen, um die Auswirkungen auf die Umwelt „von der Wiege bis zur Bahre“ zu beschreiben. Die Berechnungen geben Aufschluss über die Auswirkungen auf die Umwelt in den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus.

Fakten

  • Stromerzeugung aus Braunkohle: ca. 1100 g/kWh
  • Stromerzeugung aus Steinkohle: ca. 800 g/kWh
  • Stromerzeugung aus Erdgas: ca. 400 g/kWh

 

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