Förderung der Biodiversität in Stromleitungskorridoren: Strategische Wartungs- und Schutzmaßnahmen

Vattenfalls regelmäßige Räumung von Stromleitungskorridoren ist entscheidend für eine zuverlässige Stromübertragung.

Kurzinformation

  • Mittel- und Nordschweden
  • Graslandarten und Bestäuber
  • Biodiversität in Stromleitungskorridoren fördern
  • 2017–2026 

Trotz der Umweltauswirkungen schaffen diese Räumungen Lebensräume für Graslandarten, einschließlich bedrohter Arten.

Stromleitung über einer blühenden Wiese mit Bäumen unter klarem blauem Himmel.

Forschungsergebnisse unterstreichen die Bedeutung dieser Korridore in der grünen Infrastruktur, da traditionelle Graslandschaften zurückgehen. In den Jahren 2017 und 2019 führte Vattenfall eine GIS-basierte Analyse durch, um Biodiversitäts Flächen in seinen Stromleitungskorridoren zu identifizieren.

Die Analyse identifizierte 1.600 km potenziell wertvolles Grasland von insgesamt 8.600 km in Mittel- und Nordschweden. Feldstudien und Biodiversitätsbewertungen wurden dann durchgeführt, um diese Flächen zu validieren und zu priorisieren. 
Die Feldstudien dokumentierten Lebensräume und Arten und klassifizierten 980 Flächen, die etwa 250 km abdecken.

Vattenfalls Wartungsroutine umfasst die Räumung von Stromleitungskorridoren alle acht Jahre und Patrouillenwege alle vier Jahre. Erkenntnisse aus der Fläche-Identifikation führten zu maßgeschneiderten Wartungsplänen für jeden Fläche, um die Biodiversität zu fördern, z.B. durch die Schaffung von Lichtungen, die Erweiterung von Patrouillenwegen und die Entfernung des Schnittmaterials sowie spezielle Schnitt- und Ausdünnungsmaßnahmen, um Überwucherung zu verhindern.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, unter anderem Hummeln, Bienen und Schmetterlinge zu begünstigen. Bis 2025 wurden 85 Prozent der Gebiete mit hoher Artenvielfalt standortspezifisch gepflegt, wobei noch 2026 eine Quote von 100 Prozent angestrebt wird.

In den Jahren 2024 und 2025 wurden in 20 Gebieten mit hohem Biodiversitätswert Folgeerhebungen durchgeführt. Ziel war es, zu beurteilen, ob die umgesetzten Schutzmaßnahmen Auswirkungen auf die Biodiversität hatten. Die Ergebnisse zeigen im Vergleich zu 2018 eine höhere Dichte an schützenswerten Arten, vor allem entlang der Kontrollwege.

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