Nachfrage nach nahezu emissionsfreiem Zement schaffen

Vattenfall und Cemvision haben eine Partnerschaft geschlossen, um Zement mit nahezu null Emissionen zu entwickeln und zu liefern – mit dem Potenzial, die CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu herkömmlichem Zement um 95 % zu senken.

Im Jahr 2024 unterzeichneten Vattenfall und Cemvision eine Absichtserklärung (LOI) zur Entwicklung und zukünftigen Lieferung von nahezu emissionsfreiem Zement.

Betonraum mit rundem Fenster

Dieser innovative Zement kann die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Zement um bis zu 95 % reduzieren und so den CO2-Fußabdruck von Bauprojekten erheblich verringern.

Im Einklang mit Vattenfalls Verpflichtung im Rahmen der First Movers Coalition (FMC) für Zement wurde im Dezember 2025 eine Vereinbarung mit Cemvision zur Lieferung von zirkulärem NearZeroCarbon-Zement für den Zeitraum 2028–2030 unterzeichnet. Der Zement wird hauptsächlich beim Bau von Windparks eingesetzt und deckt in diesem Zeitraum rund 20 Prozent des Zementbedarfs von Vattenfall ab. Die FMC-Verpflichtung sieht vor, dass ab 2030 zehn Prozent des Zementverbrauchs aus NearZeroCarbon-Zement bestehen sollen.

Cemvision entwickelt Zement aus recycelten Reststoffen aus verschiedenen Industrien, darunter der Bergbau- und Stahlindustrie, und stellt ihn in einem Verfahren her, bei dem die Öfen von Cemvision mit fossilfreier Energie betrieben werden. In der heutigen Testproduktion werden die Emissionen bereits um 80 % reduziert, und durch die Optimierung von Prozessen und Lieferketten soll die Reduktion bis 2030 auf 95 % steigen.

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