Von Abwärme zu Fischfutter
In Boden, Schweden, testen wir ein System, bei dem überschüssige Wärme aus einem Rechenzentrum genutzt wird, um Larven der Schwarzen Soldatenfliege zu züchten, die als Futter für Lachs und Forelle in Vattenfalls Ausgleichsfischzucht Heden eingesetzt werden.
Die Larven ersetzen importiertes Fischmehl, verringern den Druck auf wildlebende Fischbestände, fördern die lokale Produktion und reduzieren den Transportbedarf. Sie werden auf Lebensmittelresten gezüchtet und nutzen die Abwärme von Servern, die mit Wasserkraft aus dem Fluss Lule betrieben werden.

Das Pilotprojekt umfasst rund 30.000 Forellen und untersucht, wie gut sich die Fische an larvenbasiertes Futter anpassen und ob sich der Prozess skalieren lässt. Erste Ergebnisse zeigen eine hohe Akzeptanz, wobei eine sorgfältige Fütterung erforderlich ist, um das natürliche Wanderverhalten der Fische zu erhalten.
Die Initiative ist Teil des nationalen Programms „Feed for the Future“, das von der SLU und der Axfoundation geleitet wird und die Entwicklung von Futtermitteln aus schwedischen Reststoffströmen fördert. Das Projekt unterstützt Vattenfalls Nachhaltigkeitsambitionen und schafft zugleich lokale Arbeitsplätze sowie Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in Heden.
Heden am Fluss Lule ist Vattenfalls größte Ausgleichsfischzucht und setzt jährlich über 650.000 Lachse, Meerforellen und Seeforellen aus, um die Bestände im Lule älv wiederherzustellen.
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