Zahl der Woche: 2030

Wir treiben unsere Pläne für eine fossilfreie Zukunft voran. Für Berlin heißt das: Bis spätestens 2030 wollen wir ohne Kohle auskommen. Stattdessen stellen wir die Wärmeversorgung um auf Gas, Abwärme und andere Quellen.  

Durch den Ersatz von Steinkohle können jährlich mehr als zwei Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht rund 13 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes im Land Berlin (2016: insgesamt 16,9 Millionen Tonnen). Damit würde Vattenfall den größten Einzelbeitrag auf Berlins Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2050 leisten. 

Machbarkeitsstudie zum Kohleausstieg 

Um uns über den Weg dorthin klar zu werden, haben wir gemeinsam mit dem Land Berlin im Jahr 2017 die Machbarkeitsstudie „Kohleausstieg und nachhaltige Fernwärmeversorgung Berlin 2030“ auf den Weg gebracht. Das Ergebnis der Studie zeigt: Der Kohleausstieg in Berlin ist bis spätestens 2030 machbar.

Das Fernwärmesystem in Berlin bietet die Möglichkeit, Wärme aus verschiedenen nachhaltigen Quellen aufzunehmen und zu verteilen. Dabei werden wir zum einen klimaschonende Energiequellen nutzen wie Biomasse und Abwärme, die ansonsten ungenutzt in die Umwelt abgegeben würde.

Diese Ressourcen tragen etwa zu 40 Prozent zum Ersatz der Kohle bei. Rund 60 Prozent bringt eine hocheffiziente Kombination flexibler Gas-KWK im Zusammenspiel mit Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Wärme umwandeln (Power-to-Heat). Erdgas nutzen wir dabei als Brückentechnologie: Das Gas-KWK-Konzept wird Wasserstoff-ready ausgelegt sein, um ab 2030 steigende Anteile grünen Wasserstoffs beziehungsweise regeneratives Gas einzusetzen. 

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