Förderung des Meereslebens und Minderung der Küstenerosion mit Steinriffen

Die Bewertung naturbasierter Lösungen zur Minderung der Auswirkungen auf die Biodiversität durch Offshore-Wind erfordert eine breite Perspektive, die über den Windpark hinausgeht. Bereiche außerhalb der Betriebszone können Chancen für wirksamere und vorteilhaftere Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität bieten. 

Kurzinformation

  • Insel Samsø, Dänemark
  • Meeresfauna und -flora, Küstenökosysteme
  • Küstennahe Steinriffe als Lösung gegen Erosion und zur Unterstützung des Meereslebens untersuchen
  • 2021–2028 

Um das Potenzial naturbasierter Lösungen zu bewerten, verfolgt und kofinanziert Vattenfall aktiv zusammen mit der Velux Foundation das BARREEF-Projekt, das vom National Institute of Aquatic Resources an der Technischen Universität Dänemark (DTU Aqua) geleitet wird.

Bagger auf einem Lastkahn schichtet Steine am Wasser auf. Foto: Jon C. Svendsen.

Ein Pilotprojekt auf der Insel Samsø, Dänemark, wird testen, ob ein 2025 eingesetztes Steinriff Küstenschutz bieten kann, während es gleichzeitig Lebensräume für Meereslebewesen schafft.

Küstenerosion ist eine zunehmend wichtige gesellschaftliche Herausforderung, und traditionelle Methoden wie Strandaufspülung können Küstenökosysteme schädigen und Klimaauswirkungen verschärfen. Im Gegensatz dazu hat der Einsatz von Küstensteinriffen das Potenzial, Wellenenergie zu absorbieren und gleichzeitig die Meeresbiodiversität zu fördern.

Das Projekt umfasst auch Gespräche mit lokalen Interessengruppen und Behörden, um schädliche Praktiken zu minimieren und die Klimaresilienz zu verbessern. 

Die Biodiversitätsüberwachung durch DTU Aqua ist für Mai 2026 vorgesehen, etwa ein Jahr nach dem Bau des Riffs. Die erhobenen Videodaten werden mit den im Jahr 2023 gesammelten Basisdaten verglichen. Dieser Vergleich wird Entwicklungen hinsichtlich der Häufigkeit und Vielfalt mariner Arten nach dem Bau des Riffs bewerten.

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