Neue Lebensräume für Teichfrösche und Waldmanagement in Forsmark

Das schwedische Unternehmen für Kernbrennstoff- und Abfallwirtschaft (SKB) unternimmt bedeutende Schritte zum Schutz gefährdeter Amphibienarten, während es ein Kernbrennstofflager in Forsmark errichtet.

Wenn das schwedische Unternehmen für Kernbrennstoff- und Abfallwirtschaft (SKB) das Kernbrennstofflager in Forsmark errichtet, wird ein Teich, der Heimat gefährdeter Teichfrösche ist, aufgefüllt.

Ein Frosch. Foto: Maria Johansson, SKB.

Um die Frösche zu schützen, hat SKB Jahre vor der Auswirkung sechs neue Teiche geschaffen, um die Bedingungen für diese und andere Amphibienarten zu verbessern und sicherzustellen, dass die Population der Teichfrösche in der Gegend weiterhin existiert.

Zusätzlich wurde ein Hibernaculum oder 'Froschhotel' gebaut, um den Fröschen im Winter Schutz zu bieten. Bevor die Teichauffüllung beginnt, werden die im Teich lebenden Amphibien gefangen und in die neuen Teiche umgesiedelt.

Das Umsiedlungsprojekt wurde nach drei Jahren im Jahr 2025 abgeschlossen. Insgesamt wurden 200 Moorfrösche und etwa 580 Kammmolche umgesiedelt.

SKB führt zudem Maßnahmen zum Habitatmanagement durch, um gute Lebensbedingungen für geschützte Feuchtgebietsarten auf den firmeneigenen Flächen in Forsmark zu schaffen und zu erhalten.

Im Herbst werden in ausgewählten Feuchtgebieten Schilfschnitte durchgeführt, um kalkreiche Niedermoorpflanzen wie die seltene Sumpf-Weichorchis (Liparis loeselii) zu fördern. Auch in zwei der angelegten Teiche wurden im Winter 2025 Schilfschnitte vorgenommen, um geeignete Bedingungen für Frösche und Salamander zu erhalten.

Wir beteiligen uns an einer regionalen Initiative der Bezirksregierung („Roadmap für eine nachhaltige Region“), bei der SKB im Jahr 2024 fünf sogenannte „Nachhaltigkeitsversprechen“ unterzeichnet hat, die unser Engagement für den Schutz der Biodiversität verdeutlichen.

Der Bau des Endlagers in Forsmark erfordert umfangreiche ökologische Arbeiten, denen sich SKB seit langem verpflichtet hat.

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