Erfahren Sie, wie wir das Autofahren heute elektrifizieren, damit Sie morgen fossilfrei leben können.

Auf dem Weg in eine fossilfreie Zukunft

Etwa ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs entfällt auf den Verkehrssektor. Das bedeutet, dass Elektromobilität und die Elektrifizierung des Verkehrswesens eine große Rolle spielen, wenn es um eine nachhaltigere Zukunft geht.

Frau steht nahe ihrem E-Fahrzeug und schaut auf das Meer

Um den Übergang zur E-Mobilität zu beschleunigen und dem wachsenden Bedarf an elektrischem Laden gerecht zu werden, braucht es die entsprechende Ladeinfrastruktur. Hierzu beteiligt sich Vattenfall an verschiedenen Projekten, die sowohl reguläre als auch Schnellladestationen einfach und weithin zugänglich machen. Dazu installieren und betreiben wir private, öffentliche und halböffentliche Ladestationen in Schweden, Norwegen, den Niederlanden und Deutschland.

Eines der größten Ladenetze Europas

Eine nachhaltige Zukunft braucht nachhaltigen Verkehr. Elektroautos können eine Schlüsselrolle dabei spielen, aber wenn immer mehr Elektroautos auf die Straße kommen, werden auch mehr Ladestationen benötigt — zu Hause, am Arbeitsplatz und europaweit im öffentlichen Raum. Deshalb haben wir unser Ladenetz InCharge geschaffen. InCharge ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie wir daran arbeiten, den Übergang zur E-Mobilität zu beschleunigen und innerhalb einer Generation ein fossilfreies Leben zu ermöglichen.

Luftaufnahme von einer Straße

Das Vattenfall InCharge Ladenetz wirkt sich positiv auf die E-Mobilität in ganz Nordeuropa aus. In den Niederlanden betreiben wir eines der größten öffentlichen Netze von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. In Schweden und Deutschland errichten wir gemeinsam mit Partnern landesweit öffentliche Schnellladestationen.

Insgesamt betreibt Vattenfall heute rund 30.000 Ladestationen in Nordeuropa, und die Zahl wächst rasant. Mehr als 250.000 Fahrer:innen von Elektrofahrzeugen haben bereits unsere Ladestationen genutzt — ein Beweis dafür, dass elektrisches Fahren zur neuen Normalität wird.

Bequem und sicher zu Hause laden

Rund 85 % aller Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen finden zu Hause statt.

Wir bieten intelligente Ladelösungen für Privatkunden, damit sie ihre E-Fahrzeuge bequem, sicher und einfach über Nacht aufladen können.

Seit November 2020 ist es durch eine Gesetzesänderung auch für Mieter leichter geworden, eine private Wallbox zu installieren.

Durch die Kombination einer solchen Wallbox mit unserem Ökostrom-Tarif lässt sich der eigene CO2-Fußabdruck erkennbar reduzieren. Alternativ gibt es für Eigenheimbesitzer auch ein Solar-Komplettangebot mit Photovoltaik-Anlage, Wallbox und Batteriespeicher.

Damit machen sich unsere Kund:innen weitestgehend unabhängig und verwandeln ihr Zuhause in ein Kraftwerk.

Individuelle Angebote und Beratung rund um das Thema Ladelösungen

Interessieren Sie sich für das Solar-Komplettpaket, finden Sie hier weitere Informationen.

Überschüssigen Strom für noch schnelleres Laden nutzen

Frau steht vor dem Auto und lädt es auf

Da die Elektromobilität auf dem Vormarsch ist und gleichzeitig der Bedarf an nachhaltigeren Verkehrsmitteln steigt, müssen wir den Umstieg auf fossilfreien Transport noch einfacher gestalten. Bei Vattenfall arbeiten wir an vielen Projekten, die diesbezüglich den Weg in die Zukunft weisen und einige der Herausforderungen lösen werden, denen wir uns heute bei der Umstellung gegenübersehen.

Im Rahmen unseres Engagements für die Elektrifizierung des täglichen Lebens haben wir nicht nur das InCharge-Ladenetzwerk errichtet, sondern auch Flexpower Amsterdam ins Leben gerufen, ein flexibles Ladenetz für Elektrofahrzeuge. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt, an dem die Stadt Amsterdam, der Netzbetreiber Liander, das Bauunternehmen Heijmans, Vattenfall, die Amsterdamer Hochschule für angewandte Wissenschaften sowie das niederländische Innovationszentrum für intelligentes Laden, ElaadNL, beteiligt sind.

Ziel ist es, in Amsterdam die Kapazitäten für die E-Mobilität zu stärken und die Stadt auf eine elektrifizierte Zukunft vorzubereiten.

Flexpower variiert die Ladegeschwindigkeit in Abhängigkeit von der verfügbaren Kapazität des Netzes und der Anzahl der Autos, die gerade geladen werden. Wenn mehr Kapazität zur Verfügung steht, wie etwa tagsüber, wenn Sonnenkollektoren Strom liefern, oder nachts, wenn der sonstige Verbrauch gering ist, können die angeschlossenen Autos mit maximaler Geschwindigkeit geladen werden. Dadurch können mehr Ladestationen aufgestellt werden, die an dasselbe lokale Stromnetz angeschlossen sind.

E-Mobilität an 70 Standorten von DAS FUTTERHAUS

Beim Ausbau unseres Ladenetzes setzen wir auf starke Partnerschaften. Im Dezember 2021 haben Vattenfall und die Unternehmensgruppe DAS FUTTERHAUS in Deutschland eine Kooperation zum Aufbau von Schnellladestationen geschlossen, zunächst an knapp 70 und perspektivisch an allen über 400 Standorten. Vattenfall übernimmt die Planung, Errichtung sowie den Betrieb der Ladestationen auf den Kundenparkplätzen des Fachhändlers für Tiernahrung und -zubehör. Geplant sind im ersten Schritt 85 Ladestationen mit 170 Ladepunkten, die mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden.

Die Ladestationen sind im gesamten Bundesgebiet verteilt. Ein Schwerpunkt wird dabei der Großraum Hamburg sein. Die erste Ladestation soll im Sommer 2022 errichtet werden und die Errichtung aller 85 Ladestationen bis Sommer nächsten Jahres abgeschlossen sein. Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von rund 20 bis 30 Minuten im DAS FUTTERHAUS-Markt können Fahrer:innen von Elektroautos beim Einkauf ihr Fahrzeug je nach Ladestand auf bis zu 80 % laden.

CAKE – komplett fossilfrei

Aber wir stellen nicht nur die Infrastruktur zur Verfügung, wir bringen auch selbst einiges auf die Straße! Vattenfall plant gemeinsam mit dem schwedischen Elektromotorradhersteller CAKE die Entwicklung des ersten vollständig fossilfreien Motorrads der Welt. Die Zusammenarbeit zwischen Vattenfall und CAKE vereint wissenschaftsübergreifende Kompetenzen mit dem Ziel, ein fossilfreies Elektromotorrad zu entwickeln, das im Jahr 2025 serienreif sein soll.

„Die Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir unsere Kenntnisse in den Bereichen fossilfreier Technologien und Lieferketten bei einem spezifischen Produkt bündeln und so zu unserem Ziel von null Emissionen beitragen können“, erklärt Annika Ramsköld, Head of Corporate Sustainability bei Vattenfall.

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