Unser Straßenverkehr ist gefangen in der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Durch die Installation und den Betrieb Tausender regulärer Ladestationen und Schnellladestationen sowie die Elektrifizierung von Unternehmensflotten tragen wir dazu bei, den Verkehr aus dieser Abhängigkeit zu befreien.

Wir arbeiten an der Fossilfreiheit – auch im Straßenverkehr

Frau neben ihrem Elektroauto

Etwa ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs entfällt auf den Verkehrssektor. Elektromobilität und Elektrifizierung werden daher eine große Rolle spielen, um die Gesellschaft aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu befreien. 
 
Um den Übergang zur E-Mobilität zu beschleunigen, muss die benötigte Ladeinfrastruktur leicht zugänglich sein und dem wachsenden Ladebedarf gerecht werden. Vattenfall ist an mehreren Projekten beteiligt, um reguläre wie auch Schnellladestationen einfach und weithin zugänglich machen. Dazu installieren und betreiben wir private, öffentliche und halböffentliche Ladestationen in Schweden, den Niederlanden und Deutschland.

Eines der größten Ladenetze Europas

Ein Mann, der ein Elektroauto auflädt

Eine Gesellschaft ohne fossile Brennstoffe braucht einen fossilfreien Straßenverkehr. Elektroautos können dabei eine Schlüsselrolle spielen. Wenn aber immer mehr dieser Fahrzeuge auf die Straße kommen, werden auch mehr Ladestationen benötigt – unterwegs, in Unternehmen und zu Hause. Deshalb haben wir unser Ladenetz InCharge auf- und immer weiter ausgebaut. Dies ist einer der Wege, den wir eingeschlagen haben, um den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen. Für eine Zukunft, in der alle die Wahl haben, sich fossilfrei fortzubewegen, Dinge zu produzieren und zu leben.

Das Vattenfall-Ladenetz InCharge wirkt sich positiv auf die E-Mobilität in ganz Nordeuropa aus. In den Niederlanden betreiben wir eines der größten öffentlichen Netze von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. In Schweden und Deutschland errichten wir gemeinsam mit Partnern landesweit öffentliche und halböffentliche Ladestationen.

Insgesamt betreibt Vattenfall heute rund 43.000 Ladestationen in Nordeuropa, und die Zahl wächst rasant. Mehr als 250.000 Elektrofahrzeuge haben bereits unsere Ladestationen genutzt – ein Beleg dafür, dass elektrisches Fahren zur neuen Normalität wird.

Erster Vattenfall Ladepark in Berlin in Betrieb genommen

Frau hält Vattenfall-Karte für Freischaltung an E-Ladesäule

Vattenfall hat in Berlin seinen ersten öffentlichen Ladepark mit Schnellladestationen in Betrieb genommen. Am Heizkraftwerk Marzahn stehen den Nutzerinnen und Nutzern von Elektrofahrzeugen 15 Säulen mit unterschiedlichen Ladeleistungen zur Verfügung.

Dieser Ladepark ist der erste in einer Reihe von sieben weiteren, die wir bis Ende 2023 in Berlin umsetzen werden. Es ist unser Unternehmensziel, bis 2040 jeder und jedem die Fortbewegung ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen wir die Entwicklung hin zu fossilfreier Mobilität.

Am Heizkraftwerk Marzahn steht der Öffentlichkeit die schnellste zurzeit im Markt erhältliche Ladesäule ihrer Art mit bis zu 360 Kilowatt (kW) Ladeleistung zur Verfügung. Schnelles Laden ermöglichen zudem zwei weitere Stationen mit bis zu 180 bzw. bis zu 150 kW Ladeleistung. Weitere zwölf Stationen verfügen über eine Ladeleistung bis zu 22 kW.

Ladekooperationen mit Unternehmen in ganz Deutschland

Mann lädt sein E-Fahrzeug

Vattenfall und die NH Hotel Group arbeiten deutschlandweit beim Aufbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge zusammen. Gut 50 Hotelstandorte sind für die Errichtung von öffentlich zugänglicher Schnellladeinfrastruktur mit 180 KW-Ladesäulen vorgesehen. Versorgt werden die Ladesäulen ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen. 
 
Auch Vattenfall und der Lebensmittel-Discounter Netto werden künftig beim Aufbau von Schnellladestationen in Deutschland zusammenarbeiten. Zunächst sollen an über 270 Märkten von Netto ca. 470 Ladesäulen mit 940 Ladepunkten aufgebaut werden. Die für jeden zugänglichen Ladesäulen werden mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt. 
 
In der Hauptstadt treiben Vattenfall und das Berliner Wohnungsbauunternehmen Gewobag gemeinsam den Ausbau von Ladeinfrastruktur für E-Autos voran. Geplant ist, bis Ende 2024 mindestens 500 Ladepunkte für die Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Gewobag an deren Stellplätzen zu installieren. Mit dem Bau der ersten Ladepunkte wurde Ende 2022 begonnen. Zusätzlich sollen weitere 1.300 Stellplätze für einen weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur vorbereitet werden. Damit handelt es sich deutschlandweit um eines der größten Ausbauprojekte für Ladeinfrastruktur im Immobiliensektor. 

Algorithmus-gestützte Platzierung der Ladestationen

Frau steckt Stecker in E-Ladesäule

Da ein fossilfreier Verkehr dringend nötig ist und die Nachfrage nach E-Mobilität zunimmt, muss der Umstieg noch einfacher werden. Bei Vattenfall arbeiten wir an vielen Projekten, die den Weg in die Zukunft weisen und einige der Herausforderungen lösen werden, denen wir uns heute bei diesem Umstieg gegenübersehen.

In den Niederlanden erhielt Vattenfall zusammen mit Partnern den Zuschlag für einen großen öffentlichen Auftrag zur Installation von mindestens 4.000 Ladestationen innerhalb von drei Jahren in 67 Gemeinden in den niederländischen Provinzen Gelderland und Overijssel. Über den Standort der Ladestationen wird Vattenfall mithilfe eines prädiktiven Algorithmus entscheiden. Darüber hinaus wird Vattenfall auf Anfrage und auf der Grundlage von Nutzungsdaten auch Ladelösungen anbieten. Dieser Ansatz wird zu einem effizienteren Ausbau des Ladenetzes beitragen. Dabei werden die Ladestationen dort installiert, wo sie am dringendsten benötigt werden.

In Göteborg ist Vattenfall an einem Projekt zur Erprobung drahtloser Ladetechnologie für Elektrotaxis in einer realen Stadtumgebung beteiligt. Mit an Bord sind Volvo Cars, das Taxi-Unternehmen Cabonline, der Hardware-Hersteller Momentum Dynamics, der kommunale Energieversorger Göteborg Energi und die kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Business Region Göteborg. Vattenfall wird im Kontext des drahtlosen Ladens dafür sorgen, dass die automatische Zahlungslösung InCharge reibungslos funktioniert.

Schippern ohne fossile Brennstoffe

Grachtenboot in Amsterdam

Eine Fahrt mit einem Kanalboot durch eine neue Stadt kann vieles sein: Lehrreich, romantisch oder aufregend. Eines ist sie jedoch in der Regel nicht: emissionsfrei. Doch dank einer Partnerschaft zwischen Vattenfall und der Stromma Group werden emissionsfreie Kanalbootfahrten jetzt Realität. Gemeinsam investieren wir in leise, emissionsfreie elektrische Ausflugsboote, zunächst in den Amsterdamer Grachten.

In der ersten Phase der Zusammenarbeit werden die Kanalboote in Amsterdam elektrifiziert. Vattenfall wird das Batteriesystem für den ab 2025 vorgeschriebenen emissionsfreien Betrieb der Kanalboote der Stadt liefern.

„Die Partnerschaft mit Stromma ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Elektrifizierung gemeinsam gelingen kann, sodass am Ende eine komplett emissionsfreie Flotte steht. Unser Konzept „Power-as-a-Service“ basiert darauf, dass die Verantwortung für Verwaltung, Betrieb und Wartung der elektrischen Infrastruktur bei uns als Eigentümer liegt. Unsere Kunden können sich also auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“, so Maria Lindberg, die bei Vattenfall Network Solutions für die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs verantwortlich ist. 

Elektrifizierte Flotten auf dem Weg zur Fossilfreiheit

Elektro-LKW

In diesem Fall ist es eine Flotte elektrifizierter Lastkraftwagen. Vattenfall hat sich in Schweden mit Coca-Cola zusammengetan, um gemeinsam in den Betrieb von Elektro-Lkw zu investieren. Zunächst werden drei Lkw-Ladestationen im Werk von Coca-Cola Europacific Partners in Jordbro außerhalb Stockholms installiert. Eine Initiative, die das Ziel von Coca-Cola – die Emissionsreduktion seiner Firmenflotte – und das Ziel der Fossilfreiheit von Vattenfall auf beste Weise verbindet.

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