CO2-Roadmap

Netto-Null-Emissionen bis 2040 findet statt.

Sich den Herausforderungen stellen

Das Science Based Targets Logo

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Es werden große Anstrengungen unternommen, um den Temperaturanstieg der Erde auf 1,5 °C zu begrenzen, wofür es erforderlich wäre, dass die Welt zwischen 2030 und 2050 die CO2-Emissionen auf null absenkt.

Um innerhalb einer Generation ein Leben frei von fossilen Brennstoffen zu ermöglichen, muss Vattenfall seine CO2-Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg reduzieren – und daran arbeiten wir. Wir arbeiten mit Kunden, Partnern, Behörden und Städten zusammen, um das zu erreichen.

Das Ziel ist es, bis 2040 Klimaneutralität unserer eigenen Geschäftstätigkeiten wie auch der unserer Zulieferer und Kunden zu erreichen. Wir haben uns verpflichtet, unsere Emissionen im Einklang mit dem 1,5 °C-Ziel zu reduzieren und wurden im September 2021 von der „Science Based Targets Initiative“ zertifiziert. Das nennen wir unsere CO2-Roadmap.

CO2 -Emissionsintensität

DateValue
01-01-19900
01-01-19950
01-01-20008
01-01-200279
01-01-200580
01-01-201088
01-01-201283,5
01-01-201523,9
01-01-202022
01-01-203010
01-01-20358
01-01-20405
01-01-20453
01-01-20500

CO2-Intensität: Gramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde (gCO2e/kWh)

CO2-Roadmap

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Es werden große Anstrengungen unternommen, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2030 halbiert und bis zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts eine Klimaneutralität erreicht werden.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der eigenen Emissionsintensität von Vattenfall im Laufe der Zeit sowie unser Engagement, die Emissionen in Zukunft zu reduzieren.

     
CO2-Intensität im Kontext der Strom- und Wärmeerzeugung beschreibt, wie viel Kohlendioxid (CO2) bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom oder Wärme ausgestoßen wird.

Vattenfall hat sich verpflichtet, den Kurs des 1,5-Grad-Ziels der Initiative Science Based Targets zu verfolgen. Die obige Grafik zeigt eine Prognose, wie wir die Emissionsintensität im Laufe der Zeit im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel reduzieren werden. Ab unserem Basisjahr 2017 werden wir unsere Emissionsintensität bis 2025 um 43 % und bis 2030 um 77 % reduziert haben.

Wir werden in unserer gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 klimaneutral sein. Alle verbleibenden Emissionen ab 2040 werden durch negative Emissionen neutralisiert.

Reduzierung der Emissionen unserer eigenen Geschäftstätigkeiten

Auf lange Sicht sind fossile Brennstoffe keine Option – weder für eine Gesellschaft, die Klimaneutralität erreichen will, noch für das Vattenfall der Zukunft.

Braunkohle und Steinkohle passen nicht mehr zu unserer Strategie. Durch die Veräußerung unseres Braunkohlegeschäfts im Jahr 2016 haben wir unsere jährlichen CO2-Emissionen von 84 Millionen Tonnen auf 23 Millionen Tonnen im Jahr 2017 reduziert.

Diese Zahlen sind weiter auf rund 19 Millionen Tonnen im Jahr 2019 gesunken, nachdem wir das Wärmegeschäft in Hamburg verkauft und Hemweg 8 in den Niederlanden und Reuter C in Berlin im Jahr 2019 stillgelegt haben. Vattenfall hat beschlossen, in seinem Wärmeportfolio in Deutschland bis 2030 komplett auf Kohle zu verzichten. In den Niederlanden wurde dies bereits 2020 erreicht.

Im Jahr 2020 haben wir unsere Emissionen von rund 19 Millionen Tonnen auf etwa 12 Millionen Tonnen gesenkt. Die vorzeitige Schließung von Moorburg trug maßgeblich dazu bei. 2021 wird auch die Stilllegung des Berliner Heizkraftwerk Wilmersdorf in geringerem Umfang dazu beitragen.

Im September 2021 wurden die neuen Emissionsreduktionsziele von Vattenfall für 2030 von der Science Based Targets initiative (SBTi) genehmigt. Diese Initiative bietet eine externe Validierung, um sicherzustellen, dass diese Ziele den Anforderungen der Klimaforschung zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1.5 Grad Celsius entsprechen.

Reduzierung der Emissionen unserer Lieferanten

Das Ziel von Vattenfall, innerhalb einer Generation ein fossilfreies Leben zu ermöglichen, umfasst auch die gesamte Wertschöpfungskette. Das bedeutet, dass wir nicht nur gezielt daran arbeiten, unsere eigene Klimabilanz zu verbessern, sondern auch die unserer Zulieferer und Kunden.

Als wichtiger Schritt auf dem Weg in eine fossilfreie Zukunft hat Vattenfall ein unternehmensweites Reduktionsziel von 50 % bis 2030 für die Emissionen durch Waren und Dienstleistungen in der Lieferkette gesetzt, das alle Stufen von Zulieferern abdeckt. Wir arbeiten durch Dialoge mit Zulieferern auf dieses Ziel hin und treffen bei der Beschaffung klimafreundliche Entscheidungen.

Beispielsweise beziehen wir Klimametriken und Vergabeprogramme in ausgewählte Ausschreibungen ein, untersuchen alternative Lösungen mit geringerem Fußabdruck und optimieren unsere Ressourcennutzung. Wir drängen auf die Elektrifizierung von Produktionsprozessen, um sowohl unsere eigenen Lieferkettenemissionen zu reduzieren als auch eine breitere Dekarbonisierung der Gesellschaft zu erreichen.

Reduzierung der Emissionen unserer Kunden

Frau bedient den Regelthermostat an der Wand

Noch verursachen Gaskunden von Vattenfall einen hohen Anteil an Treibhausgasemissionen. Die Abkehr von fossilen Gasen für die Wärmeerzeugung in unseren kontinentalen Märkten ist einer unserer wichtigsten strategischen Schwerpunktbereiche. Wir sind bestrebt, die Übernahme klimafreundlicherer Lebensgewohnheiten für unsere Kunden möglichst unkompliziert und kostengünstig zu gestalten.

Das bedeutet, dass wir unser Portfolio an dezentralen Energielösungen wie Wärmepumpen, Solarmodule und Batterien kontinuierlich weiterentwickeln. Wir erleichtern es unseren Kunden, fundierte, wirtschaftlich sinnvolle und klimafreundliche Entscheidungen für ihren Wärmebedarf zu treffen, damit sie innerhalb einer Generation frei von fossilen Brennstoffen sein können.

Der Plan von Vattenfall, bis 2030 die Emissionen der Kunden zu reduzieren, wurde ebenfalls von der Science Based Targets initiative (SBTi) genehmigt, da dies gemäß den Erkenntnissen der Klimaforschung erforderlich ist, um die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius zu beschränken. Bis 2040 wird unser Portfolio klimaneutral sein bis 2045 ohne fossile Brennstoffe auskommen.

Unterstützung der Kunden beim Erreichen ihrer Klimaziele

Wir haben uns verpflichtet, unsere Klimaauswirkungen über die gesamte Wertschöpfungskette zu reduzieren, wobei wir uns besonders darauf konzentrieren, unseren Kunden und Partnern dabei zu helfen, ihre Emissionen zu senken und ihre Klimaziele zu erreichen.

Wir haben unser Produktangebot für Haushalts- und Geschäftskunden erweitert, um ihnen zu ermöglichen, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern und/oder selbst Energie zu produzieren. Beispiele hierfür sind CO2-arme Wärme und Elektrizität, Lösungen zum Laden von E-Fahrzeugen, Solarmodule, Wärmepumpen, intelligente Thermostate und Häuser und vieles mehr.

Wir bemühen uns, durch Lebenszyklusanalysen und Umweltproduktdeklarationen Transparenz über die Klimabilanz unserer Produkte zu schaffen. Wir arbeiten auch mit energieintensiven Unternehmen zusammen, um deren CO2-Emissionen durch die Elektrifizierung von Industrieprozessen zu reduzieren.

Wir unterstützen die Elektrifizierung des Transportsektors, indem wir eine führende Rolle bei der Entwicklung einer Ladeinfrastruktur übernehmen. Dies ist der Schlüssel zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und zur Erreichung der nationalen Ziele für die CO2-Reduzierung in allen unseren Märkten.

Die Kombination aus Heizkraftwerken, erneuerbarer Wärme und Wärmespeicherung eröffnet Möglichkeiten für eine flexible Wärme- und Stromerzeugung mit niedrigen CO2-Emissionen.

In unseren Partnerschaften mit den Städten Uppsala, Berlin und Amsterdam arbeiten wir an Plänen, um einen Weg zur Klimaneutralität zu entwickeln und dennoch die Erwartungen unserer Kunden an die Versorgung mit erschwinglichem Strom und Wärme zu erfüllen.

Über Science Based Targets Initiative (SBTi)

SBTi ist eine gemeinsame Initiative von CDP1, UN Global Compact, WRI2 und WWF. Die Zusammenarbeit bietet eine Methodik, die festlegt, wie viel und wie schnell Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen (THG) reduzieren müssen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die Bemühungen fortzusetzen, Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.
1: CDP = Carbon Disclosure Project
2:  WRI = World Resources Institute
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